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Platz zwei im Visier 3. Bundesliga Nord

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Von: Redaktion

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Das Turnteam Linden muss sich wohl auch in diesem Jahr mit dem zweiten Platz in der 3. Bundesliga Nord abfinden. Das ist die Folge der 21:44-Niederlage vom Samstag vor 300 Zuschauern in der eigenen Stadthalle gegen Eintracht Frankfurt. Die für das Turnteam nicht zu schlagende Eintracht strebt Richtung Meisterschaft, wenn sie sich keinen überraschenden Ausrutscher mehr leistet. Der zweite Platz berechtigt zwar auch zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, sorgt aber dafür, dass die Lindener dann gegen den Ersten der Südstaffel antreten müssen.

Das Turnteam Linden muss sich wohl auch in diesem Jahr mit dem zweiten Platz in der 3. Bundesliga Nord abfinden. Das ist die Folge der 21:44-Niederlage vom Samstag vor 300 Zuschauern in der eigenen Stadthalle gegen Eintracht Frankfurt. Die für das Turnteam nicht zu schlagende Eintracht strebt Richtung Meisterschaft, wenn sie sich keinen überraschenden Ausrutscher mehr leistet. Der zweite Platz berechtigt zwar auch zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation, sorgt aber dafür, dass die Lindener dann gegen den Ersten der Südstaffel antreten müssen.

»Alles in allem wurden zu viele eigene Fehler gemacht, um so einen hochwertigen Wettkampf zu gewinnen«, räumte TTL-Kapitän Tim Pfeiffer ein. »Wir legen nun den Fokus auf das Verteidigen des zweiten Platzes, um einen Platz im Aufstiegsfinale am 9. Dezember zu sichern.« Im Vorhinein wurde das Duell mit Frankfurt als das entscheidende im Kampf um Platz eins ausgemacht. Entsprechend sagte Gästeakteur Alexander Winter: »Da beide Teams starke Turner auf ihrer Seite hatten, würde jeder Fehler vielleicht den Sieg kosten. Das wussten natürlich auch die Turner und dementsprechend war die Nervosität höher als bei vorherigen Wettkämpfen.«

Die Gäste aus Frankfurt legten vor guter Kulisse dann den besseren Start hin. »Das waren sehr hochwertige und saubere Bodenübungen«, zollte der Lindener Tim Pfeiffer Respekt. Somit gingen die Frankfurter mit 12:5 in Führung – zu verschmerzen, im Gegensatz zur klaren Niederlage am Pferd: Nach eigenen Fehlern und einem 1:13 an diesem Gerät stand es nach einem Drittel des Wettkampfs bereits 6:25 nach Scorepunkten.

An den Ringen gab’s ein Remis (4:4), ehe es in die Pause ging. Während Linden zuletzt am Sprung noch ordentlich punktete, gab’s gegen Frankfurt auch hier ein 0:10 – die endgültige Entscheidung. Danach überzeugte das Turnteam am Barren, Frankfurt ließ zudem etwas nach: 11:4. Das 0:1 am letzten Gerät, dem Reck, war relativ unbedeutend – der Endstand von 21:44 zeigte deutlich, dass die Frankfurter der verdiente Sieger waren.

Bester Lindener Scorer wurde Yureck van Eetvelt mit sieben Punkten, ihm folgte Jonas Baert (fünf). Am Samstag (16 Uhr) geht’s zum aktuellen Tabellenletzten aus Hösbach, ehe am 11. November der letzte TV-Heimwettkampf wartet.

4. Wettkampftag: Obere Lahn II – Fulda 40:31, Saar II – Hösbach 46:32, Sulzbach – Hohenlohe 29:57, Großen-Linden – Frankfurt 21:44 – angezeigt werden in der Tabelle zunächst die Gerätepunkte (bspw. 24:0, dann die Scorepunkte).

1.Eintracht Frankfurt 36:0 6:0

2.TV Großen-Linden 35:1 6:0

3.KTV Hohenlohe 18:18 4:2

4.TG Saar II 18:18 3:3

5.KTV Obere Lahn II 12:24 3:3

6.KTV Fulda II 14:22 2:4

7.TSG Sulzbach 6:30 0:6

8.TV Hösbach 5:31 0:6

Info zur Aufstiegsregelung

zweiter Platz

schlechtere Chancen in der Relegation

im letzten Jahr nicht geschafft

voraussichtlicher Gegner in dieser Saison

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