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Platz drei zum Bender-Ausstand

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Von: Jan Sommerlad

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Von der U14 bis zur U18 hatte er selbst für den VfB 1900 Gießen Basketball gespielt, zudem übernahm er vor fünf Jahren erstmals das Traineramt beim VfB und betreute in den letzten zwei Jahren die männliche U18. Nachdem Tobias Bender die Mittelhessen im letzten Jahr zu Platz eins in der Oberliga, zum Hessenmeistertitel, zum Regionalmeistertitel, zum südwestdeutschen Meistertitel und zur deutschen Vizemeisterschaft gecoacht hatte, verabschiedete sich der Trainer nun mit Platz drei bei den Regionalmeisterschaften. »Nach so einer langen Saison war das schon sehr emotional, bei den Jungs, und auch bei mir sind Tränen geflossen. Die Spieler haben sich das ganze Jahr über gesteigert, und es macht mich stolz, wie sie sich hier präsentiert haben. Jetzt nehme ich eventuell ein Jahr Auszeit oder fange etwas ganz anderes woanders an«, sagte Bender, nachdem sein Team BBLZ Gießen Pointers Juniors in Dillingen Dritter hinter Eintracht Frankfurt und DJK/MJC Trier sowie vor Gastgeber SG Saarlouis/Dillingen geworden war.

Von der U14 bis zur U18 hatte er selbst für den VfB 1900 Gießen Basketball gespielt, zudem übernahm er vor fünf Jahren erstmals das Traineramt beim VfB und betreute in den letzten zwei Jahren die männliche U18. Nachdem Tobias Bender die Mittelhessen im letzten Jahr zu Platz eins in der Oberliga, zum Hessenmeistertitel, zum Regionalmeistertitel, zum südwestdeutschen Meistertitel und zur deutschen Vizemeisterschaft gecoacht hatte, verabschiedete sich der Trainer nun mit Platz drei bei den Regionalmeisterschaften. »Nach so einer langen Saison war das schon sehr emotional, bei den Jungs, und auch bei mir sind Tränen geflossen. Die Spieler haben sich das ganze Jahr über gesteigert, und es macht mich stolz, wie sie sich hier präsentiert haben. Jetzt nehme ich eventuell ein Jahr Auszeit oder fange etwas ganz anderes woanders an«, sagte Bender, nachdem sein Team BBLZ Gießen Pointers Juniors in Dillingen Dritter hinter Eintracht Frankfurt und DJK/MJC Trier sowie vor Gastgeber SG Saarlouis/Dillingen geworden war.

BBLZ Gießen Pointers Juniors – SG Saarlouis/Dillingen 74:64 n.V.: Der hessische Vizemeister musste während des gesamten Turniers ohne den verletzten Thomas Brenkmann antreten, konnte im ersten Spiel aber noch vergleichsweise in Bestbesetzung antreten. Gegen den Gastgeber gelang der Start zunächst noch holprig, da sich die Gießener mit der Zonenverteidigung der Saarländer schwertaten und ihr schnelles Spiel nicht aufziehen konnten. Das änderte sich aber nach der Halbzeitpause, als die Juniors ihr Tempo durchpushten und eine ausgewogene Mischung aus Inside- und Outsidespiel zeigten. Den Rückstand konnte das BBLZ somit aufholen und sich in die Verlängerung kämpfen. »Dort haben wir sie zerstört«, so der zufriedene Bender.

BBLZ Gießen Pointers Juniors – Eintracht Frankfurt 24:74: Deutlich schlechter waren die Vorzeichen am zweiten Tag. Denn da stand zum einen zunächst die Begegnung gegen den haushohen Favoriten vom Main an. »Das sind wir vom letzten Jahr«, lobte Bender den Gegner augenzwinkernd, dem er den Durchmarsch bis zur DM zutraut. Zum anderen fehlten mit Lucas Mayer und Jannis Hahn zwei Spieler, die in der ersten Partie zusammen 50 Punkte erzielt hatten, weil sie stattdessen in der Regionalliga der Männer bei den Pointers aufliefen.

Auch Tim Schwabe fehlte, so dass die Juniors für die Spiele zwei und drei innerhalb von 24 Stunden gerade einmal acht Spieler zur Verfügung hatten. So kam es auch, dass das BBLZ zwar den Ball einigermaßen rund laufen ließ, gegen die starke Verteidigung der Eintracht aber keinerlei Mittel fand. Nur 24 Punkte in 40 Spielminuten sprechen eine eindeutige Sprache.

BBLZ Gießen Pointers Juniors – DJK/MJC Trier 46:65: Im letzten Spiel ging es für Gießen nach einem Sieg und einer Niederlage in den ersten beiden Partien somit noch um Platz zwei und die Qualifikation für die südwestdeutschen Meisterschaften. In der Besetzung des Vortages hätten die Pointers mutmaßlich gute Aussichten auf den Erfolg und das damit verbundene Weiterkommen gehabt. Mit nur acht – müden – Spielern aber hielten die Hessen zwar passabel mit, konnten die Niederlage aber nicht abwenden. »Die Jungs haben ein starkes letztes Saisonspiel gemacht und gekämpft bis zum Umfallen. Ich bin stolz«, lobte Bender nach Platz drei, was zugleich das letzte Saisonspiel des BBLZ und auch das vorerst letzte von Bender als Pointers-Trainer war.

Gießen (Punkte Dillingen /Frankfurt/Trier): Fabian Bruder (0/0/0), Fabian Dort (0/4/1), Jannis Hahn (29/-/-), Liam Hübener (7/2/10), Philipp Kistler (0/6/4), Niklas Kümmel (4/5/10), Jan Lohwasser (2/2/8), Lucas Mayer (21/-/-), Robin Njie (9/2/10), Tim Schwabe (0/-/-), Bastian Singer (0/3/0).

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