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Lara Matheis: Ziel ist erneut DM-Hallenfinale

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Von: Rainer Schmidt

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Die Szene hatte schon Symbolcharakter: Ein ganzes Stück entfernt vom Trubel der Tribüne atmete Lara Matheis nach den empfangenen Glückwünschen zum Gewinn des 200-m-Titels in einer ruhigen Ecke der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach tief durch und genoss den Triumph der neuen persönlichen Bestleistung in aller Stille. Doch bei aller Bescheidenheit ist sich die in Watzenborn-Steinberg aufgewachsene 24-jährige Sport- und Fitnesskauffrau ihres Leistungsvermögens durchaus bewusst.

Die Szene hatte schon Symbolcharakter: Ein ganzes Stück entfernt vom Trubel der Tribüne atmete Lara Matheis nach den empfangenen Glückwünschen zum Gewinn des 200-m-Titels in einer ruhigen Ecke der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach tief durch und genoss den Triumph der neuen persönlichen Bestleistung in aller Stille. Doch bei aller Bescheidenheit ist sich die in Watzenborn-Steinberg aufgewachsene 24-jährige Sport- und Fitnesskauffrau ihres Leistungsvermögens durchaus bewusst.

Während der Sieg auf der Rundbahn am Sonntag nach dem erkältungsbedingten Fehlen der deutschen Hallentitel-Mitfavoritin Nadine Gonska aus Mannheim zu erhoffen war, gelang Matheis das Sahnehäubchen bereits am Samstag über die 60 m. Binnen eines Jahres steigerte die Sprinterin von der TSG Gießen-Wieseck auf der Hallengeraden ihre Bestzeit von 7,57 auf nun 7,39 Sekunden.

Im Anschluss an das 200 m Finale ergab sich die Möglichkeit zu einem Gespräch.

Frau Matheis, herzlichen Glückwunsch zum 200-m-Titel und der Vizemeisterschaft über 60 m. Über beide Distanzen konnten sie mit neuen Spitzenzeiten auftrumpfen. Wie lassen sich die Bestzeiten erklären?

Lara Matheis: »Wir haben in Wieseck, teils mit neuem Gerät, das Krafttraining umgestellt. Zudem trainiere ich seit Dezember hier in der Kalbacher Halle zusammen mit Gianina Gartmann von der LG Eintracht Frankfurt, die gestern über 60 m Vierte wurde. Ich denke, dass bringt uns beide weiter. Vor allem aber habe ich den Winter bis jetzt ohne Erkältung oder Verletzung überstanden.«

Über die 200 m fehlte heute Konkurrenz aus der deutschen Spitze. Hätte das Ihr Rennen beeinflusst?

Matheis: »Das war schade, aber nicht zu ändern. So bin ich über die 200-m-Zeit schon überrascht, denn eigentlich fällt es mir in Kalbach schwer, die Kurven zu laufen. Beispielsweise in Paderborn scheinen die Geraden etwas kürzer zu sein und die Bögen einen größeren Radius zu haben.«

Was rechnen sie sich in vierzehn Tagen bei der Hallen-DM in Leipzig aus?

Matheis: »Natürlich hoffe ich, erneut ins 200-m-Finale zu kommen. Über 60 m ist dieses Jahr die Konkurrenz ausgesprochen stark, aber das Halbfinale sollte auf jeden Fall machbar sein.« (Foto: ras)

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