Krofdorf II überrascht

  • vonSvantje Merker-Gärtner
    schließen

Beim Oberliga-Spitzenreiter und der nun endgültig als Meister feststehenden Eintracht aus Frankfurt hat der TSV Krofdorf-Gleiberg II als Tabellenvorletzter mit 53:47 gewonnen. Was dieser Sieg wert ist, muss sich zeigen, denn das Schlusslicht CVJM Kassel gewann ebenfalls und liegt nur zwei Zähler hinter den Wettenbergerinnen. Für den TSV Grünberg II ist die Saison bereits vorbei, während die anderen Teams noch einen Spieltag vor sich haben. Die als Aufsteiger in die Runde gegangenen Gallusstädterinnen hatten den Klassenerhalt schon vor ihrem letzten Spieltag sicher, sodass die 54:73-Niederlage beim BC Marburg III nicht mehr relevant war, aber nicht den erhofften Abschluss bildete.

Beim Oberliga-Spitzenreiter und der nun endgültig als Meister feststehenden Eintracht aus Frankfurt hat der TSV Krofdorf-Gleiberg II als Tabellenvorletzter mit 53:47 gewonnen. Was dieser Sieg wert ist, muss sich zeigen, denn das Schlusslicht CVJM Kassel gewann ebenfalls und liegt nur zwei Zähler hinter den Wettenbergerinnen. Für den TSV Grünberg II ist die Saison bereits vorbei, während die anderen Teams noch einen Spieltag vor sich haben. Die als Aufsteiger in die Runde gegangenen Gallusstädterinnen hatten den Klassenerhalt schon vor ihrem letzten Spieltag sicher, sodass die 54:73-Niederlage beim BC Marburg III nicht mehr relevant war, aber nicht den erhofften Abschluss bildete.

Eintracht Frankfurt – TSV Krofdorf-Gleiberg II: 47:53 (23:24): Während der gesamten Spielzeit war die Partie eng, was sich auch im Halbzeitergebnis und im Endresultat zeigte. Meistens lagen die Krofdorferinnen, die statt von ihres zeitgleich selber spielenden Trainers Christoph Müller von Ruth Seegräber gecoacht wurden, vorne. Nur nach dem mit 9:12 verlorenen dritten Viertel lagen sie knapp mit 33:35 im Hintertreffen, um sich im letzten Durchgang erneut nach vorne zu spielen und nicht mehr vom Auswärtssieg abbringen zu lassen. »Die disziplinierte und solide Verteidigung war der Schlüssel zum Sieg«, erklärte Seegräber, sowohl die Frankfurter Schützinnen als auch die Centerinnen nicht wirkungsvoll agiert haben zu lassen. Selber boten die Wettenbergerinnen mit ihren Angriffen eine gute Mischung aus Würfen von außen und Ziehern zum Korb. Dabei wurden sie oftmals gefoult und waren auch von der Freiwurflinie recht erfolgreich. Immer wieder scorten andere Akteurinnen, sodass der TSV nicht auszurechnen war.

TSV Krofdorf-Gleiberg II: L. Seegräber (14/2 Dreier), Riedel (10), Müller (2), Schaffhauser (2), Knauf (10), Ampt (4), Schlaefcke (10), Bommersheim, Rodefeld, Beck, Mattern.

BC Marburg III – TSV Grünberg II 73:54 (41:28): Das erste Viertel ging noch an die Grünbergerinnen. Sie führten nach zehn Minuten hauchdünn mit 16:15. Im Anschluss gelang ihnen nicht, die Partie weiter eng zu halten. Der TSV produzierte während seiner Angriffe zu viele Ballverluste. Marburg nahm diese Geschenke gerne an und nutzte sie für leichte Punkte. Nachdem der BC den zweiten Abschnitt mit 26:12 für sich entschieden hatte, lag er zur Pause dementsprechend mit 13 Punkten in Front. Ausgeglichen ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Das 9:9 half den Gallusstädterinnen jedoch nicht, denn der komfortable Vorsprung der Gastgeberinnen blieb somit natürlich bestehen. Marburg agierte einfach druckvoller. Daran hielt der BC auch in den letzten zehn Minuten fest, sodass der TSV statt des gewünschten guten Ausklangs nach dem ersten Oberligajahr deutlich verlor. »Wir haben viele einfache Korbleger nicht getroffen und bei unseren Angriffen die eine oder andere schlechte Entscheidung getroffen«, zog Trainer Steffen Menz sein Fazit.

TSV Grünberg III: Vetter (11), Müller (10), Decher (5), Dapper (5), Spaar (6), Schwarz (3), Hedrich (7), Förster (7).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare