Kommt Lich dem Titel näher?

  • vonLukas Becker
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In der zweiten Basketball-Regionalliga Nord stehen am Samstagabend wichtige Partien für die heimischen Teams auf dem Programm. Die Basketballer aus Lich empfangen das Team von Eintracht Frankfurt, während das Kellerkind TSV Krofdorf-Gleiberg die schwere Aufgabe beim Tabellenführer in Idstein vor der Brust hat.

In der zweiten Basketball-Regionalliga Nord stehen am Samstagabend wichtige Partien für die heimischen Teams auf dem Programm. Die Basketballer aus Lich empfangen das Team von Eintracht Frankfurt, während das Kellerkind TSV Krofdorf-Gleiberg die schwere Aufgabe beim Tabellenführer in Idstein vor der Brust hat.

Lich Basketball – Eintracht Frankfurt (Sa., 19 Uhr, Dietrich-Bonhoeffer-Halle): Im Aufstiegskampf peilt die Mannschaft von Trainer Viktor Klassen den nächsten Sieg vor heimischem Publikum an. Waren die Licher, aufgrund von Bauarbeiten an der Dietrich-Bonhoeffer-Halle in der Hinrunde noch vermehrt auswärts im Einsatz, ist das Duell mit Eintracht Frankfurt nun eines der zahlreichen Heimspiele der Rückrunde. Dies kann sich im Aufstiegsduell mit Idstein durchaus als Vorteil erweisen, sorgen die zahlreichen Zuschauer doch jedes Mal für eine tolle Stimmung. Neben einer guten Atmosphäre in der Halle wird gegen die Auswahl aus der Mainmetropole aber auch eine gute Leistung auf dem Parkett notwendig sein, spielt der Tabellensiebte doch eine solide Spielzeit.

»Frankfurt ist eine sehr junge Mannschaft, die schnell und unberechenbar spielt. Sie können jeden schlagen«, warnt Klassen vor der Eintracht. Prägend für die Frankfurter ist, dass man sich nie sicher sein kann, wer aus dem großen Kader wirklich aufläuft und ob auch Leistungsträger aus der ProB/NBBL dabei sind. Dies macht eine Vorbereitung nicht unbedingt einfacher, dennoch sieht sich Klassen mit seinen Jungs gut aufgestellt: »Wir wollen unsere Erfahrung nutzen und ihre wichtigsten Spieler aus der Partie nehmen.« Insgesamt ist der Übungsleiter guten Mutes im Kampf um den Aufstieg und will diesen mit seiner Mannschaft auch anpeilen.

»Wir reden seit Beginn der Rückrunde darüber, dass wir uns keine Fehler mehr erlauben wollen, um den Lohn für die harte Arbeit, die auf und abseits des Parketts im Verein geleistet wurde, zu krönen«, spricht der Coach, der vermutlich auf Felix Schweizer (muskuläre Probleme) verzichten muss, offen über das Saisonziel, dem man am Samstag einen Schritt näher kommen will.

TV Idstein – TSV Krofdorf-Gleiberg (Sa., 18 Uhr): Wie groß dieser Schritt wird, hängt auch davon ab, wie sich die Wettenberger beim Tabellenführer in Idstein schlagen werden. Die Mannschaft von Trainer Michael Müller fährt jedoch als klarer Außenseiter zum TV, der unter der Ägide vom ehemaligen Licher Coach Igor Starcevic eine tolle Saison spielt. »Wir sind klarer Außenseiter, aber auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden«, weiß Müller um die Ausgangsposition, wenn ein Kellerkind beim Spitzenreiter antreten muss.

Herausragend bei den Idsteinern sind im wahrsten Sinne des Wortes die Brettspieler, die in der Summe zu den körperlich stärksten der Liga zählen. Während Idstein offensiv gut agiert, rühren sie in der Defensive regelmäßig Beton an und stellen die beste Abwehrreihe der Liga. »Wir werden ihnen nur mit einer guten Trefferquote von außen und mit viel Geschwindigkeit beim Attackieren des Korbes beikommen können und das Spiel möglicherweise offen gestalten können«, so Übungsleiter Müller, der mit seiner Mannschaft wohl bis zum letzten Spieltag im Abstiegskampf stehen wird.

Personell wird den Wettenbergern Moritz Mühlich (private Gründe) und Dennis Süßlin (Verletzung) fehlen. Insbesondere der Ausfall von Mühlich dürfte gegen die sehr großen gewachsenen TV-Akteure durchaus ins Gewicht fallen.

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