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Fokus auf dem Aufstiegsfinale 3. Bundesliga Nord

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Von: Sven Nordmann

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Das Turnteam Linden hat die reguläre Saison in der 3. Bundesliga Nord auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen und tritt nun in der Aufstiegsrelegation am 9. Dezember gegen den VfL Kirchheim unter Teck an. Nur mit einem Sieg in diesem Duell geht es wieder in die 2. Bundesliga, andernfalls folgt das dritte Jahr in der Drittklassigkeit. Legt man die Ergebnisse in den Duellen gegen die starken Konkurrenten zugrunde, dürfte es äußerst schwer für die Lindener werden.

Das Turnteam Linden hat die reguläre Saison in der 3. Bundesliga Nord auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen und tritt nun in der Aufstiegsrelegation am 9. Dezember gegen den VfL Kirchheim unter Teck an. Nur mit einem Sieg in diesem Duell geht es wieder in die 2. Bundesliga, andernfalls folgt das dritte Jahr in der Drittklassigkeit. Legt man die Ergebnisse in den Duellen gegen die starken Konkurrenten zugrunde, dürfte es äußerst schwer für die Lindener werden.

Denn am letzten Wettkampftag am Samstag kassierte das Turnteam bei der TG Saar II seine zweite Saisonniederlage. Nachdem man gegen Eintracht Frankfurt im Heimwettkampf im Oktober relativ chancenlos war (21:44) gab es am Samstag nun ein 31:32 gegen den Dritten. Nach Gerätepunkten stand sogar ein 4:8. Dass die Lindener vor der allerletzten Übung mit 31:28 in Führung lagen, war einer furiosen Aufholjagd geschuldet.

Am Boden konnte das Turnteam zunächst noch eine solide Leistung abrufen und lag nach dem ersten Gerät mit 3:4 zurück. Dann aber folgten kapitale Fehler, die zu einem hohen Rückstand führten. »Das Seitpferd lief katastrophal«, räumte Kapitän Tim Pfeiffer ein. »Vier Stürze haben das junge Team weit zurückgeworfen.« Nach einem 3:12 am Pferd konnte das Turnteam auch an den Ringen zwar gröbere Fehler vermeiden, sich aber auch nicht wirklich steigern, sodass es nach einem 3:6 mit einem 9:22-Halbzeitstand in die Pause ging. An allen drei Geräten gab es also Niederlagen.

»Es schien, als hätten wir einen Weckruf gebraucht«, meinte Pfeiffer, denn nach der Pause drehte Linden auf. Am Sprung holten Pfeiffer und Jonas Baert die sieben Scorepunkte Vorsprung gegenüber dem Gegner. Am Barren neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, sodass es nach einem deutlichen Sieg für die TG Saar II aussah. Doch die Gäste aus Linden zeigten am abschließenden Gerät, dem Reck, starke Übungen. Florian Arendt und Yumito Nishiura holten zusammen sieben Scorepunkte und sorgten so dafür, dass es plötzlich nur noch 27:28 stand.

Nach den vier Punkten des holländischen Turners Baert bei der dritten Übung führte das Turnteam plötzlich vor den letzten beiden Turnern mit 31:28 – kaum zu glauben nach dem Halbzeistand. Doch Erik Franke konnte diesen Vorsprung am Reck nicht halten und gab vier Scorepunkte ab, sodass letztlich eine 31:32-Niederlage zu Buche stand. Tim Pfeiffer resümierte: »Es war der spannendste Wettkampf der Saison. Leider wurde die sensationelle Aufholjagd nicht belohnt.«

7. Wettkampftag: TG Saar II – TV Großen-Linden 32:31, KTV Hohenlohe – KTV Obere Lahn II 69:26, TV Hösbach – TSG Sulzbach 44:31, Eintracht Frankfurt – KTV Fulda 63:29 – angezeigt werden in der Tabelle zunächst die Gerätepunkte (bspw. :0, dann die Scorepunkte)

1. Eintracht Frankfurt 79:5 14:0

2. TV Großen-Linden 62:22 10:4

3. TG Saar II 48:36 10:4

4. KTV Hohenlohe 46:38 9:5

5. KTV Obere Lahn II 26:58 5:9

6. KTV Fulda 29:55 4:10

7. TV Hösbach 26:58 4:10

8. TSG Sulzbach 20:64 0:14

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