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Eintracht will Positivtrend fortsetzen - Götze vor Rückkehr

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Eintracht Frankfurt
Mario Götze (l) und Jesper Lindström jubeln nach einem Tor. © Arne Dedert/dpa

Eintracht Frankfurt ist seit vier Pflichtspielen unbesiegt. Die Serie soll in Bochum ausgebaut werden. Trainer Glasner rechnet dabei auch wieder mit einem Leistungsträger, der zuletzt fehlte.

Frankfurt/Main - Am liebsten mit Mario Götze will Eintracht Frankfurt im Gastspiel beim noch sieglosen Tabellenletzten VfL Bochum den positiven Trend der vergangenen Wochen fortsetzen. Die seit vier Pflichtspielen ungeschlagenen Hessen können mit einem Sieg an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) ihren Platz in der Spitzengruppe der Fußball-Bundesliga festigen und sich weiteres Selbstvertrauen für das zweite Champions-League-Duell mit Tottenham Hotspur am kommenden Mittwoch in London holen. „Wir werden geistig frisch und motiviert ins Spiel gehen“, verkündete Eintracht-Trainer Oliver Glasner am Donnerstag.

Der 49 Jahre alte Österreicher hofft dabei auf eine Rückkehr von Ex-Weltmeister Götze, der in der Vorwoche beim 2:0 gegen Tabellenführer 1. FC Union Berlin eine leichte Knöchelverletzung erlitten hatte und deshalb am vergangenen Dienstag gegen Tottenham ausgefallen war. „Mario hat heute ohne Probleme trainiert. Er wird definitiv spielen, wenn er bei 100 Prozent ist“, sagte Glasner.

Verzichten müssen die Frankfurter auf Stürmer Randal Kolo Muani, der nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Union-Spiel gesperrt ist. Für den Franzosen werden entweder Rafael Borré oder Lucas Alario in die Startelf rücken. „Wir haben viele offensivstarke Spieler, die den Ausfall von Kolo Muani kompensieren können“, betonte Glasner. Ansonsten sind alle Mann an Bord. „Wir haben keine großen Blessuren gezogen“, berichtete Glasner zwei Tage nach dem Königsklassenduell mit den „Spurs“.

Anders als gegen das englische Spitzenteam ist die Eintracht in Bochum zumindest auf dem Papier der Favorit. Doch die Hessen sind gewarnt: im Vorjahr gab es beim damaligen Aufsteiger eine 0:2-Pleite. „Wir sollten nicht auf die Tabelle schauen, denn in der Bundesliga kannst du gegen den Ersten gewinnen und gegen den Letzten verlieren. Es macht keinen Sinn, sich davon beeinflussen zu lassen“, mahnte Glasner und ergänzte: „Ich schaue nie, wo eine Mannschaft in der Tabelle steht.“

Er erwartet einen hoch motivierten Gegner, der endlich den ersten Saisonsieg landen will. „Bochum ist eine sehr kampfstarke Mannschaft, die die Räume sehr eng macht“, beschrieb Glasner den Rivalen. „Für uns wird es wichtig sein, mit guter Energie, gutem Spirit und großer Leidenschaft auf den Platz zu gehen.“

Bei der Vorbereitung auf die Aufgabe seien eigene Siege und positive Erinnerungen viel wichtiger als die Tabellenkonstellation. Davon gab es zuletzt einige. Seit dem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg vor vier Wochen haben die Frankfurter nicht mehr verloren. Die Erfolge in Marseille, Stuttgart und gegen Union sowie das torlose Remis gegen Tottenham haben das Selbstvertrauen weiter gestärkt. „Es geht darum, diesen Trend fortzusetzen“, sagte Glasner. „Wir wollen zeigen, dass wir einen Schritt weiter und noch gefestigter sind.“ dpa

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