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Eintracht Frankfurt: Spitzenklubs nehmen wohl Abstand von Ndicka-Verpflichtung

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Von: Marcel Schwenk

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Eintracht Frankfurt trifft auf Sporting Lissabon.
Zögert bislang mit einer Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt: Evan Ndicka © IMAGO/Hans-Jürgen Schmidt

Evan Ndicka könnte Eintracht Frankfurt im Sommer 2023 ablösefrei verlassen, einige Top-Klubs sollen aber bereits Abstand von einem Transfer nehmen.

Frankfurt – Bei Eintracht Frankfurt zählt Innenverteidiger Evan Ndicka zum Stammpersonal. Trainer Oliver Glasner baut auf den 23-Jährigen, der in fast allen Bundesliga-Partien der laufenden Spielzeit über die volle Distanz zum Einsatz kam.

Trotzdem zögert der Franzose, dessen aktueller Kontrakt im Sommer 2023 ausläuft, noch mit einer Vertragsverlängerung bei Eintracht Frankfurt.

Eintracht Frankfurt: Evan Ndicka zögert mit Vertragsverlängerung

Ein unterschriftsreifes Angebot mit Laufzeit bis 2026 soll Ndicka derweil vorliegen. Nach Informationen der Bild bietet Eintracht Frankfurt dem Abwehrspieler ein Grundgehalt von über 2,5 Millionen Euro pro Jahr. 

„Wir möchten sie unbedingt behalten, haben ihnen entsprechende Angebote unterbreitet und ihre Rolle bei der Eintracht in der Zukunft erläutert. Jetzt müssen wir abwarten. Wir sind überzeugt, dass es für sie am besten wäre, bei der Eintracht zu bleiben“, nahm Sportchef Markus Krösche im kicker bereits Anfang Januar Stellung zu den Gerüchten um Ndicka und Teamkollege Daichi Kamada. Zweiterer soll zudem bei Benfica Lissabon auf dem Einkaufszettel stehen.

Doch vor allem Ndickas Berater Michaël N’Cho soll laut dem Bild-Bericht auf deutlich größere finanzielle Beträge aus sein. Demnach forderte er für einen Wechsel seines Klienten von Eintracht Frankfurt zu Paris Saint-Germain Handgeld und Provision in Höhe von 20 Millionen Euro. Die schwerreichen Franzosen ließen ihn aber wohl abblitzen.

Eintracht Frankfurt: Abgang von Ndicka im Januar soll wohl denkbar sein

Mittlerweile sollen auch der englische Spitzenreiter FC Arsenal sowie Juventus Turin Abstand von einer Verpflichtung genommen haben.

Und obwohl die SGE-Verantwortlichen „größere Transfers“ im Januar zuletzt ausschlossen, soll ein Abgang von Ndicka im Raum stehen.

Sollte sich der ehemalige U-Nationalspieler Frankreichs doch zu einer Verlängerung am Main entscheiden, wäre seine sportliche Perspektive definitiv gesichert. Sein Status bei Eintracht Frankfurt ist schließlich unumstritten. Ob das auch bei anderen, finanzstärkeren Klubs der Fall wäre, darf zumindest bezweifelt werden.

Derweil holt sich Oliver Glasner vor dem Gastspiel in Freiburg Jäger-Tipps von einem Ex-Frankfurter. (masc)

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