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Eintracht Frankfurt: Bleibt Leistungsträger plötzlich über 2023 hinaus?

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Von: Sascha Mehr

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Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt.
Markus Krösche, Sportvorstand von Eintracht Frankfurt. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

Eintracht Frankfurt arbeitet an einer Vertragsverlängerung mit einem Offensivspieler und befindet sich offenbar auf einem guten Weg.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt hat in der abgelaufenen Transferperiode zwei wichtige Stützen der Mannschaft verloren. Abwehrchef Martin Hinteregger beendete völlig überraschend seine Karriere und schnürt die Fußballschuhe nur noch für seinen Heimatklub in der österreichischen Amateurliga. Außerdem verließ auch Filip Kostic die SGE. Der Serbe wechselte in die italienische Serie A zu Top-Klub Juventus Turin.

In den letzten Tagen der Transferphase drohte Eintracht Frankfurt weitere Leistungsträger zu verlieren. Kevin Trapp hatte ein Angebot von Manchester United vorliegen, sagte dem englischen Klub aber ab und blieb den Adlern treu. Neben dem Torhüter gab es auch ein Angebot für Daichi Kamada, den Benfica Lissabon gerne verpflichtet hätte, doch Sportchef Markus Krösche schob dem Wechsel einen Riegel vor. Trainer Oliver Glasner war sehr glücklich, dass das Duo gehalten werden konnte und weiter für die Hessen am Ball ist.

Eintracht Frankfurt strebt Vertragsverlängerung von Daichi Kamada an

Bei Daichi Kamada strebt Eintracht Frankfurt eine Ausdehnung der Zusammenarbeit an und arbeitet an einer Vertragsverlängerung. „Wir versuchen bei Kamada eine Lösung hinzubekommen, da sind wir mit den Beratern in guten Gesprächen. Aber ich sage auch: Wir werden keine wilden Sachen machen und etwa die Gehaltsstruktur sprengen. Wenn wir das einmal machen, kriegen wir das nie wieder eingefangen. Wir müssen abwägen: Es mag ein finanzieller Schaden sein, wenn uns einer im Sommer ablösefrei verlässt, aber der Schaden ist viel, viel größer, wenn du einmal das Gehaltsgefüge sprengst“, sagte Krösche in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Eintracht Frankfurt: Kamada als Fixpunkt der Offensive

Vor einigen Monaten erklärte der Sportchef von Eintracht Frankfurt noch, dass er mit keinem Leistungsträger ins letzte Vertragsjahr gehen will, doch diese Meinung hat sich durch die Qualifikation für die Champions League geändert. „Der Spruch: Entweder verlängern oder verkaufen ist dadurch ein wenig aufgeweicht. Jetzt können wir sagen: Dann läuft der Vertrag halt aus, er spielt weiter und wir haben Qualität im Kader“, bestätigt Krösche.

Daichi Kamada zeigt zu Beginn der aktuellen Saison erneut, wie wichtig er ist. In vier Bundesligaspielen erzielte er drei Treffer und bereitete zwei weitere vor. Der Japaner ist ein Fixpunkt in der Offensive der SGE und kaum zu ersetzen. Der Nationalspieler, der 2017 aus seiner japanischen Heimat an den Main wechselte, ist längst Leistungsträger in der Mannschaft von Trainer Oliver Glasner - und soll das nach Möglichkeit des Vereins auch noch lange bleiben.

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt den Kader bekanntgegeben, mit dem es in die Gruppenphase der Champions League geht. Ein Duo fehlt verletzt im Aufgebot. Kurz vor dem Start in die Champions League Saison muss Eintracht Frankfurt die Verletzung von Sebastian Rode verkraften. Wie lange er ausfällt, ist ungewiss. (smr)

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