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Eintracht Frankurt: Angst vor Geisterspiel in der Champions League

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Von: Sascha Mehr

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Fans von Eintracht Frankfurt nach dem Spiel gegen West Ham United.
Fans von Eintracht Frankfurt nach dem Spiel gegen West Ham United. © IMAGO/Revierfoto

Eintracht Frankfurt startet in die Champions League und hat Angst vor möglichen Geisterspielen in der Königsklasse.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt freut sich auf die Champions League und den Auftakt in der heimischen Arena gegen Sporting Lissabon. Die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner will mit einem Sieg in die Gruppenphase starten und den Grundstein für das Erreichen des Achtelfinales legen. Man darf gespannt sein, welche Idee die Fans der Adler haben, um ihr Team zu unterstützen. „Unsere Fans denken sich immer etwas aus, sind immer kreativ und stehen immer hinter der Mannschaft. Die Choreo wird vielleicht noch etwas kreativer, auf ihren Support konnten wir uns bisher ohnehin verlassen“, so Glasner auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Philipp Reschke, Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt, freut sich ebenfalls riesig auf die Champions League. „Es ist schwer, das in Worte zu fassen. Wir haben schon so viele Superlative für den Europa-League-Sieg verwendet, da ist nicht mehr viel übrig. Wir werden etwas erleben, das wir 62 Jahre lang nur aus dem Fernsehen kannten. Es wird in jedem Falle einzigartig“, sagte er in einem Interview mit der Bild.

Eintracht Frankfurt ist heiß auf die Champions League

„Von knapp 28 000 Dauerkartenbesitzern haben fast alle ihre Plätze auch als Europapokal-Dauerkarte gebucht. Die übrigen Karten werden für alle drei Gruppenspiele als Tageskarten unter den Mitgliedern verlost. Innerhalb des kurzen Bewerbungsfensters hatten wir für die 36 000 Tickets ca. 57 000 Anfragen nur aus dem Kreis der Mitglieder“, zeigt sich Reschke beeindruckt.

Das Vorstandsmitglied von Eintracht Frankfurt hat vor dem Spiel gegen Sporting Lissabon aber auch Sorgen, denn die SGE spielt nach dem Platzsturm im Europa League-Halbfinale gegen West Ham United auf Bewährung. Angst besteht vor allem vor einem möglichen Geisterspiel in der Champions League, Philipp Reschke hat aber große Hoffnung, dass den Adler ein solches erspart bleibt. „Es gibt keine Garantie, aber alle wissen, dass jeder einzelne in der Verantwortung steht, dass es so weit nicht kommt. Alles, was wir uns hier in den vergangenen Jahren gemeinsam an Kraft und Geschlossenheit aufgebaut haben, stünde auf dem Spiel“, so Reschke.

Eintracht Frankfurt: Angst vor Geisterspielen

In die Pflicht nehmen müsse man laut Reschke natürlich den harten Kern der aktiven Fanszene, aber es gehöre auch jeder einzelne weitere dazu, nicht nur die einschlägigen Gruppen, wie er im Interview mit der Bild sagte. „Die organisierte Fanszene kommt mit uns regelmäßig, anlassbezogen auch sehr spontan, im Fanbeirat zusammen, in dem alle großen Gruppen vertreten sind. Aber natürlich wird auch parallel zu diesem institutionalisierten Dialog auf allen Ebenen miteinander der Austausch gesucht, insbesondere natürlich durch unsere Fanbeauftragten. Das ist für alle Seiten enorm kommunikationsintensiv, aber es lohnt sich“, gewährt das Eintracht-Vorstandsmitglied einen Einblick in den Dialog mit der Fan-Szene.

Unterdessen hat Eintracht Frankfurt den Kader bekanntgegeben, mit dem es in die Gruppenphase der Champions League geht. Ein Duo fehlt verletzt im Aufgebot. Kurz vor dem Start in die Champions League Saison muss Eintracht Frankfurt die Verletzung von Sebastian Rode verkraften. Wie lange er ausfällt, ist ungewiss. (smr)

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