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Ehrentreffer durch Akin

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Von: Christoph Sommerfeld

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Mehr als das erste Saisontor auf dem heimischen Platz war für die C-Junioren-Fußballer der TSG Wieseck nicht drin. Zu überlegen war das Team der Frankfurter Eintracht beim 5:1 in Regionalliga Süd.

Sercan Akin verwandelte den Elfmeter zum 1:5 (65.) nach einem Foul an Roger Adamski. Es war erst der sechste Wiesecker Saisontreffer – und das erste Tor in einem Heimspiel. Akins Strafstoß war auch der erste TSG-Schuss aufs Frankfurter Tor. Dem folgten in der Schlussphase noch ein ungefährlicher Adamski-Freistoß und ein satter Schuss von Kapitän Nils Schäfer, den Eintracht-Keeper Vincenzo Nappi – in der Vorsaison noch im Wiesecker Kader – aus dem Winkel fischte. Die letzten fünf Minuten konnten sich aus Sicht der Mannschaft von Trainer Stefan Frels also durchaus sehen lassen.

Genauso wie die ersten zehn. Denn auch hier hielten die Gießener Vorstädter ordentlich dagegen. Dann brachen aber die Dämme, und der Tabellenzweite aus Frankfurt spielte seine Klasse aus. »Wir haben es nicht geschafft, den Ball länger in den eigenen Reihen zu halten«, sagte der TSG-Coach, der kurzfristig auf vier kranke Akteure verzichten musste. Tatsächlich konnten sich seine Spieler nicht vor das Eintracht-Tor kombinieren. So waren es meistens lange Anspiele, mit denen man versuchte, die anfangs als Stürmer agierenden Adamski und Henry Jon Crosthwaite in Szene zu setzen. Gegen die Frankfurter Abwehr war mit solchen Mitteln allerdings nichts zu holen.

Die Verteidiger um Nikola Komljenovic und Fynn Otto hatten allesamt Gardemaß und wären körperlich wohl auch in einer Männermannschaft nicht aus der Norm gefallen. »Das Ehrentor ist natürlich schon wichtig für uns, auch wenn es eine deutliche Niederlage ist«, machte Kapitän Schäfer deutlich, dass sich die Wiesecker immer wieder der Überlegenheit des Gegners stellten.

Nach überstandener Anfangsphase fing sich das Ligaschlusslicht über seine linke Abwehrseite zwei Treffer ein. David Osei (11.) und Larion Kosuchin (14.) nutzten die Stellungsfehler und stellten früh die Weichen für die Eintracht. Der dritte Frankfurter Treffer hatte seine Entstehung auf der rechten TSG-Seite. Beim Drehschuss von Joshua Fröls (28.) konnte Akin nicht entscheidend stören.

Nach dem Seitenwechsel verhinderte der Wiesecker Keeper Elias Jona Bördner zunächst einen höheren Rückstand gegen den zweiten ehemaligen TSG-Akteur aufseiten der Frankfurter, Patrick Markiewicz. Den anschließenden Eckball köpfte aber Kosuchin zum 4:0 (47.) über die Linie. Beim fünften Treffer der Gäste entging Francesco Simonelli der Abseitsfalle und lupfte über Bördner hinweg (58.).

Zu diesem Zeitpunkt hatte Frels schon seine Bankspieler eingewechselt, um allen die entsprechenden Einsatzzeiten zu ermöglichen. »Das machen wir immer so, dass möglichst alle spielen«, stellte der TSG-Coach klar. Und so bildeten ab der 51. Minute die eher klein gewachsenen Mehdi Filali Baba und Kevin Gross die Wiesecker Offensive gegen die Eintracht-Hünen – ein an diesem Vormittag bezeichnendes Bild.

TSG Wieseck: Bördner; Akin, Berkemeier (51. Gross), Barry, Adamski, Luc, Crosthwaite (51. Filali Baba), Messik, Schäfer, Werke, Kniß (23. Schneider (56. Schwabe)).

Eintracht Frankfurt: Nappi; Vassiliou, Huder, Komljenovic, Otto, Simonelli, Osei, Vrcic, Kosuchin, Fröls, Markiewicz.

Im Stenogramm: Schiedsrichter: Mahey (Eschersheim). – Zuschauer: 80. – Tore: 0:1 (11.) Osei, 0:2 (14.) Kosuchin, 0:3 (28.) Fröls, 0:4 (47.) Kosuchin, 0:5 (58.) Simonelli, 1:5 (65./FE) Akin.

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