Dämpfer für Lich gegen Frankfurt

  • vonHarald Friedrich
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In einem Nachholspiel des 16. Spieltags kam es am Sonntag zur »Sekt-oder-Selters-Begegnung« der Licher U18 gegen Eintracht Frankfurt. Im Kampf der Tabellennachbarn ging es darum, die Chancen auf die Basketball-Hessenmeisterschaft am Leben zu halten. Am Ende musste sich das Gänger-Team in der Oberliga mit 69:83 geschlagen geben.

In einem Nachholspiel des 16. Spieltags kam es am Sonntag zur »Sekt-oder-Selters-Begegnung« der Licher U18 gegen Eintracht Frankfurt. Im Kampf der Tabellennachbarn ging es darum, die Chancen auf die Basketball-Hessenmeisterschaft am Leben zu halten. Am Ende musste sich das Gänger-Team in der Oberliga mit 69:83 geschlagen geben.

Ausschlaggebend war das umstrittene fünfte Foul, das sich Gregor Gümbel zu Beginn der zweiten Halbzeit eingehandelt hatte. Vor gut gefüllten Rängen hatte Lich zuvor den besseren Start erwischt. Nach einem 10:7 aus Wetterstädter Sicht drehte Frankfurt aber von jenseits des Perimeters auf und konnte das erste Viertel mit 26:22 für sich entscheiden. Durch Foulprobleme schwächte sich Lich in der Folgezeit selbst. Einem guten Inside-Spiel war es zu verdanken, dass man gegen weiter aus der Distanz treffsichere Bankenstädter bis zur Halbzeit auf Tuchfühlung blieb.

Nachdem sich Gümbel auf die Ersatzbank verabschieden musste, stellte Coach Paul Gänger auf eine Zonenverteidigung um. Dreier von Jannis Erll und Bene Wagner ließen die Gastgeber ein letztes Mal auf 46:50 herankommen. Die Frankfurter antworteten aber mit einem neuerlichen »Dreierregen« und verhinderten so die Wende. Näher als auf sechs Punkte kam Lich nicht mehr heran.

»Wir haben Frankfurt einfach zu viele Freiräume gelassen, und diese haben uns dafür immer wieder bestraft, wenn wir das Gefühl hatten, jetzt könnte es uns gelingen, das Spiel zu drehen«, rekapitulierte Gänger. Lich hat es nun nicht mehr in der eigenen Hand, die Qualifikation für die Hessenmeisterschaft zu realisieren. Neben einem Heimsieg über die SKG Roßdorf am kommenden Sonntag wäre dafür eine Niederlage von TuS Makkabi Frankfurt in Wiesbaden nötig.

Lich: Erll (3), Wagner (3), Wurm, Gümbel (8), Roith (29), Jakob (26), Biehl.

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