1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Eintracht Frankfurt

Bittere Niederlagen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jan Sommerlad

Kommentare

Ein hartes Programm hatte der TSV Grünberg in der Basketball-Oberliga der weiblichen U15 zu absolvieren: Zuerst traf die Mannschaft von Trainer Ralf Römer auf einen direkten Gegner um den letzten Qualifikationsplatz zur Hessenmeisterschaft, Eintracht Frankfurt. Und schon tags darauf mussten die Gallusstädterinnen zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellenzweiten TV Hofheim. Zunächst verlor der TSV das wichtige Duell gegen die Mainhessinnen knapp, und auch gegen Hofheim war nichts zu holen. Die Chancen auf eine HM-Teilnahme sind damit erheblich gesunken.

Ein hartes Programm hatte der TSV Grünberg in der Basketball-Oberliga der weiblichen U15 zu absolvieren: Zuerst traf die Mannschaft von Trainer Ralf Römer auf einen direkten Gegner um den letzten Qualifikationsplatz zur Hessenmeisterschaft, Eintracht Frankfurt. Und schon tags darauf mussten die Gallusstädterinnen zum schweren Auswärtsspiel zum Tabellenzweiten TV Hofheim. Zunächst verlor der TSV das wichtige Duell gegen die Mainhessinnen knapp, und auch gegen Hofheim war nichts zu holen. Die Chancen auf eine HM-Teilnahme sind damit erheblich gesunken.

TSV Grünberg – Eintracht Frankfurt 56:62 (30:32): Grünberg wollte Revanche für das mit 45:48 knapp verlorene Hinspiel, und mit einem Sieg mit vier oder mehr Punkten Vorsprung wäre die Teilnahme an den »Hessischen« deutlich näher gerückt. Doch so hat Grünberg nun zwei Siege Rückstand und den direkten Vergleich verloren, sodass es nun schon einer immensen Aufholjagd bedarf, um sich noch das Ticket zu sichern.

Obwohl mit Klara Römer (Virusinfektion) und Emilia Arnheiter (Bänderriss) die beiden etatmäßig besten Spielerinnen des TSV großen Trainingsrückstand hatten, lieferten sich die Mittelhessinnen ein spannendes Duell mit den Gästen, die ihren dritten Sieg in Serie feiern wollten. Nach einem schwierigen 0:6 bzw. 7:14-Start (7.) legte Grünberg dank Centerin Alva Hedrich, die alle ihre 14 Punkte in der ersten Halbzeit markierte, los und ging mit 26:18 (15.) in Führung. Aber Frankfurt konterte, und so ging es munter hin und her. In der 38. Minute hatte Grünberg beim 56:58 noch alle Chancen, doch nun häufte sich das Wurfpech, und die Eintracht schnappte sich mit schwierigen Treffern den Sieg. »Das war das Schlüsselspiel um den letzten Playoff-Platz. Uns hat die Verletzung beziehungsweise Erkrankung der Leistungsträger nicht in die Karten gespielt, und gerade in der Crunchtime hatten wir sehr viel Wurfpech«, sagte Römer nach der knappen Niederlage.

Grünberg: Emilia Arnheiter (8/1), Laura Frank (6), Alva Hedrich (14), Chantal Müller, Lilli Reining, Klara Römer (21), Pheline Römer (1), Hannah Sauer (4), Minette Stark (2).

TV Hofheim – TSV Grünberg 71:32 (43:11): »Die Enttäuschung vom Vortag stand den Mädels noch ins Gesicht geschrieben beziehungsweise hat die Beine und Hände lahmgelegt. Anders kann der Auftritt in der ersten Halbzeit nicht erklärt werden«, sagte Römer. Denn seine nur zu siebt antretenden Mädels waren in Hofheim völlig aus der Spur. War das Hinrundenspiel gegen den Tabellenzweiten, der erst eine Niederlage auf dem Konto hat, mit 45:53 noch eine knappe Angelegenheit gewesen, so verpennten die Arnheiter und Co. die ersten 20 Minuten deutlich. In der zweiten Hälfte steigerte sich der TSV und war nun in etwa ebenbürtig, aber die Hypothek aus Halbzeit eins war zu groß. So erzielten allein die beiden Hofheimerinnen Paula Süssmann und Saskia Stegbauer zusammen 43 Punkte und damit elf mehr als das gesamte Grünberger Team.

»Trotz fehlender Kraftreserven wurden die letzten Körner noch einmal zusammengekratzt und der zweite Abschnitt mit nur fünf Punkten verloren – das stimmt mich letztlich positiv. Aber der fehlende Körperkontakt ist die große Hausaufgabe für die nächsten Spiele«, so Römer.

Grünberg: Emilia Arnheiter (9), Laura Frank (3), Alva Hedrich (4), Chantal Müller, Lilli Reining (1), Klara Römer (15), Hannah Sauer.

Auch interessant

Kommentare