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Reid Gardiner (Tölzer Löwen) trifft gegen Felix Bick zum zwischenzeitlichen 2:1. Der Bad Nauheimer Goalie muss an diesem Abend noch fünf weitere Gegentreffer hinnehmen.

EC Bad Nauheim

Tölzer Löwen für EC Bad Nauheim eine Nummer zu groß

  • Christoph Sommerfeld
    vonChristoph Sommerfeld
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Rückschlag für den EC Bad Nauheim im Playoff-Rennen der DEL 2. Die »Roten Teufel« kassierten am Freitagabend eine 2:7-Klatsche gegen den Liga-Zweiten aus Bad Tölz.

Der EC Bad Nauheim musste am Freitagabend in der DEL 2-Partie gegen die Tölzer Löwen die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Mit 7:2 setzten sich die Oberbayern im Kurpark deutlich durch. Für Bad Nauheim war es ein Rückschlag im Kampf um Platz acht. »Tölz war heute einfach eine Nummer zu groß«, konstatierte EC-Coach Harry Lange.

Der erste Abschnitt verlief torlos, aber alles andere als ereignisarm. In einem ansehnlichen Eishockey-Spiel überwanden beide Teams zügig das mittlere Drittel und suchten schnell den Abschluss. Bad Nauheim verpasste es hier, bei einem Schussverhältnis von 15:12 vorzulegen.

Im zweiten Drittel zeigte Cason Hohmann erneut seine Vollstreckerqualitäten. Beim 1:0 (22.) hätte er sich auch für einen Pass nach außen entscheiden können, machte es mit einem trockenen Schuss aber selbst. Drei Minuten später glichen die Gäste aus. Bei einem durch Thomas Merl abgefälschten Schuss von Andreas Schwarz hatte Felix Bick keine Chance. In Überzahl drehten die Tölzer dann die Partie und machten vor, wie Powerplay gespielt wird. Nachdem Bick zweimal noch in höchster Not gerettet hatte, war er gegen Reid Gardiner (28.) chancenlos. Das 3:1 besorgte Max French (33.) im Sechs-gegen-fünf. Zuvor hatten die Schiedsrichter eine umstrittene Strafe gegen einen Bad Nauheimer Akteur angezeigt - und Tölz nutzte den Vorteil. Aus spitzem Winkel legte Niklas Heinzinger (35.) zum 4:1 nach. Dabei sprang Bick der Puck vom Pfosten gegen den Schoner und dann über die Linie. Drei Sekunden vor Drittelende verkürzte der EC noch mal. Ein eigentlich schon abgehaktes Powerplay nutzte Hohmann aus dem Gewühl heraus.

Mehr war aber nicht drin für die »Roten Teufel«. In den letzten 20 Minuten zeigten die Gäste, warum sie Liga-Zweiter sind. Vor allem Torjäger French (41./57.) machte deutlich, wieso Lange ihn als »besten Center der Liga« bezeichnet hatte. Ebenfalls in die Torschützenliste eintragen durfte sich Oliver Ott (50.).

EC Bad Nauheim: Bick - Richardson, Glötzl, Sekesi, Schmidt, Ketter, Reinig - Körner, Hohmann, Tessier, Ratmann, Arniel, Cabana, Reiter, Cornett, Bettahar, Üffing.

Tölzer Löwen: Franzreb - Eberhardt, Schwarz, Morrison, Heinzinger, Edfelder - Gardiner, French, Pfleger, Tosto, McNeely, Dibelka, Ott, Schlager, Merl.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Brill/Engelmann. - Strafen: 6:6 Min. - Tore: 1:0 (22.) Hohmann, 1:1 (25.) Merl (Schwarz, Tosto), 1:2 (28.) Gardiner (French, Morrison / 5-4), 1:3 (33.) French (Schlager, Pfleger), 1:4 (35.) Heinzinger (McNeely, Tosto), 2:4 (40.) Hohmann (Reiter, Tessier), 2:5 (41.) French (Pfleger, Eberhardt), 2:6 (50.) Ott (Merl, Schlager), 2:7 (57.) French (Schwarz, Gardiner).

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