"Superhero Germany"

"Superhero Germany" - Das Aus für den Schwalheimer Veit Wodicka kommt in erster Runde

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Es hat nicht sollen sein: Der Schwalheimer Veit Wodicka ist am Samstagabend in der ProSieben-Show "Superhero Germany" bereits in der ersten Runde gescheitert. Doch aufgeben will er nicht.

Es hat nicht sollen sein für den Schwalheimer Veit Wodicka. Der 43-Jährige aus dem Bad Nauheimer Stadtteil schied am Samstagabend in der zweiten Folge von "Superhero Germany" auf ProSieben bereits in der ersten von drei Runden vor einem möglichen Finale gegen einen prominenten Gegner aus. Immerhin: Sein Kontrahent schaffte es bis ins Finale – und besiegte dort auch die beiden Promi-"Heros", Ex-Bundesligaprofi Tim Wiese und Ex-Football-Star Björn Werner.

Veit Wodicka: "Das war sehr ärgerlich und sehr schade"

Wodicka, der bereits bei der ersten Staffel "Ninja Warrior Germany" im TV war und dort ebenfalls in der ersten Runde ausschied, war nur der zweite Sieger im Eins-gegen-eins-Duell, bei dem in der ersten Runde Baumstämme mit einem überdimensionalen Hammer durch einen Holztisch getrieben werden mussten. "Das war sehr ärgerlich und ist schade", sagte er hinterher. "Ich hatte mir von diesem Format viel erhofft, zumal ich auf die Spiele in den folgenden Runden richtig Lust gehabt hätte. Denn das ist es, was ich gerne mache."

Doch daraus wurde nichts. "Es ist sehr schwer, dieses Spiel gerecht zu gestalten. Mein Pflock bewegte sich kaum, als ich beim zweiten war, war mein Gegner schon fertig", sagte Wodicka. Der rund 100 Kilogramm schwere Hüne, der sich mit Ausdauer- und Kraftsport fit hält und darüber hinaus bei teils extremen Hindernisläufen weltweit an den Start geht, hofft nun auf die Teilnahme an einer RTL-Produktion, die womöglich bereits im kommenden Jahr erscheint. Bis dahin will der gelernte Diplom-Ingenieur, der heute als Berufsschullehrer in Frankfurt arbeitet, weiter an seinem Body feilen – und im dritten Anlauf endlich den erhofften Fernseh-Triumpf feiern.

Nun stellt sich Veit Wodicka den "Beast Games" in Würzburg

Der Mann am Eingang des VIP-Raums beim EC Bad Nauheim im Colonel-Knight-Stadion hatte sich für die ProSieben-Show, moderiert von ranNFL-Experte Patrick "Coach" Esume, gegen eine Vielzahl an Bewerbern durchgesetzt, einen Fitnesstest absolviert und war anschließend für die Aufzeichnung des zunächst auf vier Folgen ausgelegten Formats einen ganzen Tag in Köln am Set gewesen. Nun bereitet er sich erst einmal auf die "Beast Games" am 1. Juni in Würzburg vor – ein Extremsport-Event, bei dem der gebürtige Frankfurter zum ersten Mal bis ins Finale vorstoßen will.

Das Ausscheiden bei "Superhero Germany" habe ihn dahingehend noch einmal angespornt, sagte er hinterher. Und auch so werfe ihn das Geschehene nicht um – dafür sei ihm der Sport viel zu wichtig: "Er ist die Säule in meinem Leben", sagt Wodicka. "Alleine für die Show ausgewählt worden zu sein, zeichnet mich daher schon aus."

Info

"Superhero Germany" – so geht’s

Bei "Superhero Germany" treten pro Folge je acht Kandidaten eines Geschlechts im Eins-gegen-Eins nach K.o.-Modus gegeneinander an. Es gibt also pro Geschlecht je drei Spiele zu bewältigen, ehe im Finale die beiden Promis des jeweiligen Geschlechtes in je einem Spiel bezwungen werden müssen. Gelingt es, nur einen der bekannten Sportler zu schlagen, kommt es zum Stechen. Nur wer hier siegt, darf sich offiziell "Superhero Germany" nennen. Premiere hatte das zunächst auf vier Folgen ausgelegte Format am Ostersamstag, seitdem geht es im wöchentlichen Rhythmus weiter. Für die Herren warten als prominente Gegner Ex-Bundesligaprofi Tim Wiese, der sich zwischenzeitlich als Wrestler verdingte und dafür ordentlich Muskelmasse zugelegt hatte, sowie Ex-Football-Profi Björn Werner. Die Frauen bekommen es mit Speerwurfweltmeisterin Christina Obergföll und Sandra Bradley, der stärksten Frau Deutschlands, zu tun.

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