Eishockey / Nachgefragt

»Das Spiel ist das gleiche«

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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Mike McNamee ist seit sieben Wochen in Europa. Im Interview spricht der kanadische Stürmer des EC Bad Nauheim über das Stadion, die Atmosphäre und worauf es ihm nun ankommt.

Mike McNamee hatte in Bad Nauheim einen Einstand nach Maß. Im ersten Testspiel erzielte der Kanadier zwei Treffer für die Roten Teufel, tags drauf überraschte er mit seinem Gitarrenspiel bei der Saisoneröffnungsfeier. Vor dem Bietigheim-Spiel hat die WZ-Sportredaktion beim Europa-Debütanten einmal nachgefragt.

Mike McNamee, Sie spielen Ihre erste Saison in Europa. Kennt man in Ihrer Heimat Kanada, dem Mutterland des Eishockeys, noch Eisstadion wie das in Bad Nauheim?

Mike McNamee (lacht): Das Stadion hier ist schon in einer gewissen Weise einzigartig. Als Teenager habe ich in einer ähnlichen, alten Arena gespielt; mit viel Holz. Aber das Stadion war geschlossen. Man muss sich auch erstmal an den Nebel gewöhnen. Aber wenn das Spiel beginnt, dann gilt die Konzentration dem Spiel. Das ist also keine große Sache.  

Die Spielfeld-Maße unterschieden sich zwischen Europa und Nordamerika. Inwiefern müssen Sie sich anpassen?

McNamee: Ich konnte bei der Universiade in Kasachstan Erfahrungen sammeln und wenn man es auf den einfachsten Nenner herunterbricht: Eishockey ist Eishockey. Das Spiel ist das gleiche. Das macht jetzt keinen großen Unterschied. Wichtiger ist es, dass man sich darauf einstellt, worauf es in der Liga ankommt und wie die eigene Reihe funktioniert, dass man herausfindet, wie die Nebenleute ticken, um besser miteinander zu arbeiten.

Sie haben - inklusive dem Dresden-Testspiel - drei Konkurrenten gesehen. Entspricht das Level Ihren Erwartungen?

McNamee: Ja. Die Mannschaften haben viel Talent, sind in der Tiefe gut besetzt. Alles scheint sehr ausgeglichen. So wurde mir das prognostiziert. Das macht es spannend. Ich selbst habe die Fähigkeiten, hier zu spielen und freue mich jetzt auf die Partie gegen Bietigheim. (Foto: Nici Merz)

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