Sieg geht in die andere Kurstadt

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Spannendes Eishockey im Colonel-Knight-Stadion und bestes Wetter rundherum waren die perfekten Rahmenbedingungen für das 25-jährige Jubiläum des traditionellen Oster-Cups der Roten Teufel Bad Nauheim, dem Nachwuchs des Wetterauer Eishockey-Zweitligisten. Dabei sicherte sich die Heimmannschaft hinter dem Nachwuchs des Ligakonkurrenten Tölzer Löwen den zweiten Platz im mit acht internationalen Teams besetzten Feld.

Spannendes Eishockey im Colonel-Knight-Stadion und bestes Wetter rundherum waren die perfekten Rahmenbedingungen für das 25-jährige Jubiläum des traditionellen Oster-Cups der Roten Teufel Bad Nauheim, dem Nachwuchs des Wetterauer Eishockey-Zweitligisten. Dabei sicherte sich die Heimmannschaft hinter dem Nachwuchs des Ligakonkurrenten Tölzer Löwen den zweiten Platz im mit acht internationalen Teams besetzten Feld.

Das Eröffnungsspiel am Karsamstag hatten die Gastgeber aus Bad Nauheim in der Gesamtwertung zwar mit 1:2 gegen die Wanderers aus Germering verloren. Aufgrund einer gewonnen Halbzeit wurde aber ein Punkt ergattert. Gegen einen starken HSV aus Hamburg ging das zweite Spiel an diesem Tag mit 3:4 ebenfalls verloren. Aber auch hier wurde wieder eine Spielhälfte gewonnen und damit wieder ein Punkte auf der Habenseite verbucht. Das dritte Spiel gegen Königsbrunn endete 0:0 und somit mit einer Punkteteilung, was insgesamt fünf Zähler und damit Platz drei in der mit vier Teams besetzten Vorrundengruppe bedeutete.

Ostersonntag stand dann in der Zwischenrunde gegen den zweiten der anderen Vorrundengruppe, die technisch und läuferisch starke Nachwuchsmannschaft des DEL-Klubs Schwenninger Wild Wings auf dem Plan. Nach einem frühen Rückstand glichen die jungen Teufel gut zwei Minuten vor Ende zum umjubelten 1:1 aus. So kam es zum Penaltyschießen, das die Jungs von Coach Martin Flemming mit zwei Treffern für sich entscheiden konnten. Im Halbfinale wartete dann der EHC Bern 96, die sich im Viertelfinale als Favoritenschreck erwiesen, als sie Hamburg mit 5:0 vom Eis gefegt hatten.

Das scheidende Teufel-Trainerteam um Nachwuchs-Chef Daniel Heinrizi und Coach Flemming schien gegen die Berner den perfekten Plan ausgeheckt zu haben, denn bereits nach 15 Minuten stand es 3:0 für die Kurstädter. Doch es wurde noch einmal spannend, als Bern knapp drei Minuten vor Ende den Anschlusstreffer erzielte und die Gastgeber in der Folge zwei Minuten Unterzahl überstehen mussten. Doch dann stand dem Finale nichts mehr im Wege.

Dort wartete EC Bad Tölz, die bis dato alle Spiele gewonnen und nur ein Gegentor zugelassen hatten. Als zusätzliche Motivation durften die Spieler durch den Teufelstunnel der Profis des EC einlaufen – und das sollte sich fast bezahlt machen. Denn denkbar knapp ging die Partie mit 0:1 verloren und so ging der Turniersieg nicht unverdient an die zweite Kurstadt im Feld.

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