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Vor der Rückkehr: Was Petri Kujala aus seiner Zeit beim EC Bad Nauheim vermisst

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Petri Kujala war vier Jahre lang Trainer des EC Bad Nauheim. Am Sonntag kommt der 48-Jährige mit den Bayreuth Tigers zurück in die Wetterau. Im Interview erzählt Kujala was er in der Wagnerstadt vermisst.

Petri Kujala hat den DEL2-Klub EC Bad Nauheim zweimal auf direktem Weg in das Playoff-Viertelfinale und zweimal sicher durch die Playdown-Runde geführt. Nach vier Jahren bei den Roten Teufeln hat der 48-Jährige im Sommer um Auflösung seines Vertrages gebeten; der Familie wegen. Kujalas haben ihren Lebensmittelpunkt in Hilpoltstein, südlich von Nürnberg. Inzwischen steht der einstige Stürmer in Bayreuth unter Vertrag, nur rund 50 Autominuten entfernt. Kujala pendelt, hat in der Wagnerstadt zudem eine kleine Wohnung. Am Sonntag kommen die Tigers zum zweiten Mal nach Bad Nauheim; sicherlich selbstbewusst. Vier der letzten fünf Spiele hat die Mannschaft gewonnen. Vor der Rückkehr hat die WZ-Redaktion mit Kujala gesprochen.

Petri Kujala, Sie kehren mit den Tigers nach Bad Nauheim zurück; mit welchen Gedanken?

Petri Kujala : "Vier Jahre sind eine lange Zeit; und ich hatte in Bad Nauheim eine überwiegend schöne Zeit. Eine Fahrt nach Bad Nauheim wird - wie auch ein Spiel in Ravensburg (dort hat er acht Jahre gelebt; Anm. d. Red.) - immer etwas Besonderes sein.

Was vermissen Sie aus Ihrer Zeit in Bad Nauheim?

Kujala: Das Training mit meiner Traditionsmannschaft.

Wie ist es, einen Kader zusammenzustellen, ohne zu wissen, ob der Klub in der zweiten oder dritten Liga spielen wird?

Kujala: Das ist eine interessante Aufgabe, aber letztlich nicht so schwierig, wie es dargestellt wurde. Wir haben gestandene, erfahrene Zweitliga-Spieler im Kader. Natürlich: Wir haben zum Start sieben Niederlagen kassiert. Da haben sich viele bestätigt gefühlt. Andererseits war nicht alles so schlecht, wie es ausgesehen hatte. Mehrfach haben wir vorne gelegen, aber die Führung nicht über die Runden bringen können.

Jetzt hat die Mannschaft vier der letzten fünf Spiele gewonnen, liegt auf Rang zehn. Was haben Sie verändert? Und: Werden die Ziele nach oben korrigiert?

Kujala: Das Ziel war und ist der Klassenerhalt. Und daran wird sich nichts ändern. Wir hatten nach der Länderspielpause schon einmal eine Serie mit fünf Siegen in Folge. Und ab diesem Zeitpunkt waren wir in der Saison angekommen.

Sie wollten sich eigentlich eine Auszeit gönnen. Dann ist doch rasch eine Entscheidung für Bayreuth gefallen. Welche Rolle hat die Entfernung zu Ihrem Wohnort gespielt?

Kujala: Die Nähe zu Hilpoltstein hat natürlich dazu beigetragen. Bayreuth ist ein gut geführter, kleiner Verein mit Geschäftsführer Matthias Wendel, der einen guten Job macht. 

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