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Max Brandl hat zwei Spielzeiten beim EC Bad Nauheim verbracht, ehe er zur neuen Saison zum EV Landshut in seine Heimat gewechselt ist.

EC Bad Nauheim

Vor der Rückkehr: Ex-EC-Kapitän Max Brandl spricht über Euphorie und englische Wochen in Landshut

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Max Brandl ist zurück in der Heimat, in Landshut. Vor dem Wiedersehen in Bad Nauheim spricht der Ex-Kaptiän der Roten Teufel über fehlenden Rhythmus, Euphorie und englische Wochen.

Max Brandl hat zwei Winter lang für den EC Bad Nauheim gespielt. Er war in der Vorsaison Kapitän der Roten Teufel. Im Sommer ist der zweifache Familienvater in seine Heimat zurückgekehrt, nach Landshut. Vor dem Wiedersehen am Sonntag (18.30 Uhr) spricht der 31-Jährige über den Wandel beim niederbayrischen Aufsteiger, über fehlenden Rhythmus und erklärt, warum er sich über englische Wochen freut.

Max Brandl, Sie sind nach fünf Jahren (drei Jahre Ravensburg, zwei Jahre Bad Nauheim) nach Landshut, Ihre Heimat, zurückgekehrt. Inwiefern hat sich der Standort in dieser Zeit verändert?

Max Brandl: In mehrerlei Hinsicht. Infrastrukturell beispielsweise durch die Sanierungsmaßnahmen am Stadion. Zudem trifft man viele neue Gesichter, da es rund um den Klub auch größere personelle Fluktuationen gab. In der Stadt ist man nach dem Aufstieg wieder heiß auf Eishockey. Das spürt man. Wir waren 2012 zwar Zweitliga-Meister, hatten im Anschluss aber zwei weniger erfolgreiche Jahre. Da ist die Stimmung jetzt doch wieder eine ganz andere.

Mit Robbie Czarnik, Mathieu Pompei und zuletzt Jeff Hayes wurden Kontingentspieler verpflichtet, die in der DEL2 bereits sportlich sehr positive Schlagzeilen geschrieben haben. Dazu kommt die aufwändige Stadionsanierung. Was tut sich da Landshut?

Brandl:Ja, es scheint, als solle hier angepackt werden. Man spürt, das gestandene Spieler im Kader sind, dass wir gute Ausländer haben. Leider lässt sich das noch nicht so an den Resultaten ablesen, wie wir uns das wünschen. Zuletzt ging es in die richtige Richtung. Daran wollen wir anknüpfen.

Die Mannschaft konnte aufgrund der baulichen Maßnahmen anfangs nur ein Wochenend-Spiel bestreiten, jetzt folgen zahlreiche englische Wochen, um das zu kompensieren. Wie geht die Mannschaft damit um?

Brandl:Ja, das war schon sehr ungewohnt und sicher nicht optimal. Nur ein Spiel am Wochenende - das ist komisch. Als Profi willst du spielen, und deshalb waren wir alle froh, als es endlich richtig losgehen konnte. Die englischen Wochen kommen bei uns eher positiv an. Wir spielen mehr und trainieren weniger. Die Nachholspiele sind zudem Heimspiele. Wir haben da also keinen Reisestress.

Mit welchen Gefühlen kehren Sie am Sonntag nach Bad Nauheim zurück?

Brandl:Als Familie hatten wir in Bad Nauheim eine super-schöne Zeit, und deshalb freue ich mich auf das Spiel, wünsche mir das es richtig kalt und trocken ist im Colonel-Knight-Stadion. Ich werde mit ausschließlich positiven Gefühlen und Erinnerungen kommen.

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