EC Bad Nauheim

Rote Teufel wollen im Allgäu für ein Novum sorgen

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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In Kaufbeuren hat Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim seine bislang höchste Saison-Niederlage kassiert. Am Samstag sind die Teufel erneut im Allgäu zu Gast - und wollen für ein Novum sorgen.

Diesmal kommen die Roten Teufel mit dem Selbstvertrauen von vier Auswärtssiegen in Folge, beziehungsweise zwei »Dreiern« hintereinander. Ein dritter Sieg in Serie wäre ein Novum für die Hessen in dieser Saison.

Die Ausgangslage: Die Roten Teufel bestreiten nun drei Auswärtsspiele binnen sieben  Tagen. Auf die Reise nach Kaufbeuren folgen Fahrten nach Weißwasser (am Mittwoch) und Dresden (am Freitag), ehe am Sonntag kommender Woche die Kassel Huskies in der Wetterau zu Gast sind. Nach Punkten könnte Bad Nauheim heute mit dem ESVK, der Rang acht belegt (Pre-Playoff-Heimrecht) gleichziehen.

In Bad Nauheim hofft man auf einen erneuten Einsatz von Donnerstag-Matchwinner Leon Niederberger, der jederzeit von Kooperationspartner Düsseldorf abberufen werden könnte. Fehlen wird Robin Palka, der - Stand Freitag - ab Dienstag wieder mit dem Nachwuchs des Kölner EC trainieren und in der DNL spielen wird. Dennis Reimer stand zwar im Regenerationstraining zwischen den Spieltagen mit seinen Teamkollegen auf dem Eis. Ein Einsatz erscheint aber noch unwahrscheinlich. Von Noureddine Bettahar (bis 4. Januar) und Andreas Pauli (bis 11. Januar) haben den EC Bad Nauheim inzwischen weitere Krankmeldungen erreicht. Noch immer im Training der Roten Teufel weilt - neben derzeit einigen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs - Eddy Rinke. Der Stürmer - Mitglied der Oberliga-Meistermannschaft von 2013 - ist noch vertragslos.

Irritationen um Jarkko Immonen: Der ESV Kaufbeuren schafft Konkurrenzkampf auf den Kontingentpositionen. Die Verpflichtung von Jarkko Immonen hat unter den Fans im Allgäu aber auch Verwirrung gestiftet. Der Grund: Jarkko Immonen wird in den gängigen Eishockey-Internetportalen gleich doppelt geführt; und das hat seinen Grund. Es gibt zwei international erfahrene und noch aktive Spieler mit diesem Namen. Der eine, 35 Jahre alt, spielte unter anderem in der NHL sowie bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. Der andere, zwei Jahre jünger, spielt seine erste Saison außerhalb seines Heimatlandes, hatte beim slowakischen Erstligisten HKM Zvolen unterschrieben, kam verletzungsbedingt aber auf lediglich fünf Einsätze. Und diesen Immonen lotste ESVK-Finne Sami Blomquist, ein ehemaliger Weggefährte, nun nach Kaufbeuren.

Eine Serie von vier ESVK-Heimniederlagen wurde jüngst durch einen Sieg gegen Bayreuth gestoppt. Den Goldhelm trägt Blomquist, zusammen mit Ex-Teufel Charlie Sarault (elf Tore, 27 Vorlagen) der aktuell wertvollste Offensivspieler. Defensiv zeichnet sich die Rückkehr von Ex-Nationalspieler Sebastian Osterloh ab. Er hat nach seiner Gehirnerschütterung das Training wieder aufgenommen.

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