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Noureddine Bettahar soll in Bad Nauheim eine Führungsrolle einnehmen. (Foto: nic)

Neuzugang

Rote Teufel holen Noureddine Bettahar

Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim ist ein Coup geglückt: Noureddine Bettahar wechselt von DEL-Club Iserlohn Roosters in die Kurstadt. Mit seinem neuen Club will er Großes erreichen.

Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim hat mit Außenstürmer Noureddine Bettahar einen Spieler verpflichtet, der in der kommenden Saison eine Führungsrolle einnehmen soll. "Wir versprechen uns viel von ihm. Er hat hervorragende Anlagen, ist ein harter Arbeiter und hat außerdem einen guten Charakter", sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein über den 22-Jährigen, der bereits in seiner Jugendzeit in der Kurstadt gespielt hatte. Zur Saison 2016/17 unterschrieb der gebürtige Trierer mit polnischen Wurzeln einen Dreijahresvertrag bei den Iserlohn Roosters und sammelte erste Erfahrungen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). In der Saison 2017/18 wird der Vertrag ausgesetzt, so dass der 1,87 Meter lange und 95 Kilogramm schwere Rechtsschütze für die Roten Teufel auflaufen kann. Danach geht Bettahar zurück nach Iserlohn.

"Ich will in Bad Nauheim zeigen, dass ich gut genug für die DEL bin", betont der 22-Jährige, der seine Jugendzeit in Bad Nauheim in sehr guter Erinnerung hat: ""Ich habe viele nette Leute kennengelernt und einiges dazugelernt. Bad Nauheim ist eine kleine, aber feine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann."

Zuvor unter anderem bei den Löwen Frankfurt Zwischen 2009 und 2011 absolvierte Bettahar für die Roten Teufel 32 Spiele in der Jugend-Bundesliga und ging in dieser Zeit zudem für die Jungadler Mannheim auf Torejagd. Es folgte ein zweijähriges Engagement in Österreich beim EC Salzburg, ehe es ihm zur Saison 2013/14 zu den Löwen Frankfurt zog. Nach zwei Spielzeiten in der Oberliga für die Füchse Duisburg wagte der 1,87 Meter lange Bettahar den Sprung zu den Iserlohn Roosters, für die er in der vergangenen Saison in 27 DEL-Spielen auf dem Eis stand. Zudem absolvierte der Rechtsschütze acht Partien für den SC Riessersee, der wie der EC Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Bundesliga 2 (DEL 2) spielt.

Am Dienstagnachmittag hatten EC-Fans bereits die Möglichkeit, den neuen Außenstürmer kennenzulernen. Denn Bettahar saß rund anderthalb Stunden lang in der Geschäftsstelle und nahm Dauerkartenwünsche an. "Der Kontakt zu den Fans ist mir sehr wichtig, denn ohne Fans könnten wir schließlich nicht Eishockey spielen", sagt Bettahar, dessen Eltern in Rodgau im Rhein-Main-Gebiet leben. Dort wohnt der Youngster derzeit auch, sucht aber nach einer Wohnung in Bad Nauheim, wo er in Dominik Meisinger auf einen Teamkollegen aus Duisburger Zeiten treffen wird.

Konkurrenzkampf in Offensive anheizen "Ich will in allen Spielsituationen auf dem Eis stehen und vor allem im April Playoff-Eishockey spielen", sagt Bettahar, der sowohl für die erste als auch für die dritte Reihe vorgesehen ist. "Er wird unsere Offensive definitiv verbessern. Ich denke, er wird den Konkurrenzkampf um die Plätze in den vorderen Reihen deutlich erhöhen", ist sich EC-Cheftrainer Petri Kujala sicher.

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