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EC Bad Nauheim: Zach Hamill bleibt bis Saisonende

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Zach Hamill bleibt bis Saisonende beim Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim. Der Tryout-Vertrag mit dem Stürmer wurde verlängert. Diese Entscheidung könnte Bewegung in den Kader bringen.

Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim und der Stürmer Zach Hamill aus Kanada haben sich zum Jahreswechsel auf eine Verlängerung des ursprünglich bis kommenden Montag datierten Vertrages geeinigt. In 15 Spielen für die Roten Teufel nach der Länderspielpause erzielte der 30-Jährige zwei Treffer und konnte weitere zwölf Tore vorbereiten; bei einer Plus-Minus-Statistik von +6. Signifikant verbessert hat sich unter einstigen NHL-Erstrunden-Draft das Powerplay. 

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"Zach hat sich gut integriert, bringt Qualität ein und macht unser Spiel insgesamt besser", sagt Matthias Baldys, der Sportliche Leiter. Hamill, der sich in den vergangenen Jahren ein Wandervogel-Image verschafft hatte (zwölf Klubs seit 2012), fühlt sich in Bad Nauheim wohl. "Die Stadt ist eishockey-verrückt. Ich habe hier viel Spaß und will mit den Jungs in die Playoffs", sagt der Rechtsschütze, der mit Übersicht, feinen Händen und Zweikampfstärke besticht.

EC Bad Nauheim: In acht von zehn Dezember-Spielen gepunktet

Mit seiner Verpflichtung sowie der darauffolgenden Rückkehr von Torwart Felix Bick hatte der EC Bad Nauheim seinen aktuellen Höhenflug eingeleitet. Von den zehn Dezember-Spielen haben die Hessen sieben gewonnen und in einer weiteren Partie gepunktet. Zudem gab’s zwei Niederlage; mit jeweils nur einem Treffer Unterschied. Knapper geht’s nicht.

EC Bad Nauheim: Kommt Bewegung in den Kader?

Ob die Roten Teufel die Saison luxuriös mit fünf Kontingentspielern beenden, ist offen. Dass Mike Dalhuisen und James Livingston, die seit der Hamill-Verpflichtung mehr oder weniger abwechselnd zuschauen müssen, mit ihren Rollen zufrieden sein können, liegt auf der Hand. "Ich will nicht ausschließen, dass die eine personelle Entscheidung nicht auch eine andere Entscheidung mit sich bringt", sagt Andreas Ortwein, der Geschäftsführer, auf WZ-Nachfrage. Man sei im ständigen Austausch, um sich im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten optimal aufzustellen. Das gelte für den gesamten Kader, nicht allein für die Kontingentspielerstellen.

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