EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Sylvester-Feuerwerk zu Weihnachten

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Zwei Tore, drei Vorlagen. Dustin Sylvester zündete am Sonntag ein regelrechtes Feuerwerk und war an fünf Treffern beim 6:2-Erfolg des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim gegen Dresden beteiligt.

Vor 3027 Zuschauern feierten die Roten Teufel (zum ersten Mal in dieser Saison) den dritten Sieg in Serie. Bereits am Mittwoch (18.30 Uhr) sind die Hessen erneut im Einsatz; dann bei den Bayreuth Tigers.

Erstes Saisontor für Zach Hamill

Neben dem Topscorer trafen für den Tabellensiebten aus der Wetterau noch Dennis Reimer, Marcel Kahle, Cody Sylvester und Zach Hamill, der im zwölften Spiel seinen längsten überfälligen ersten Treffer erzielte. Die Gastgeber profitierten in einem offenen und unterhaltsamen Schlagabtausch offensiv von einer bislang selten gesehenen Effizienz und erzielten unter anderem zwei Treffer in Unterzahl. Zugleich stand das Team defensiv nicht so kompakt wie zuletzt, doch schossen die Eislöwen viel zu viele Fahrkarten oder scheiterten am erneut starken Bick.

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Die Partie hatte zwei Schlüsselsequenzen. Zum einen den Doppelschlag binnen 45 Sekunden zu Beginn des zweiten Durchgangs, mit dem Bad Nauheim von 2:1 auf 4:1 davonzog. Zum anderen einen "Big Safe" von Felix Bick, der den 3:4-Anschluss verhindern konnte (37.) bevor Dustin Sylvester quasi im Gegenzug auf 5:2 erhöhen konnte.

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"Wir haben die Tore heute zur rechten Zeit geschossen, und ich bin sehr froh, dass wir die Fans zu Weihnachten mit einen Sechs-Punkte-Wochenende beschenken konnten", freut sich Christof Kreutzer, der Trainer der Hessen. Brad Gratton, sein Kollege aus Dresden, sah "ein gutes erstes Drittel", in den zweiten 20 Minuten habe sein Team aber "den Fokus verloren und viele Chancen ausgelassen." Kreutzer hatte gegen die offensiv ausgerichteten Eislöwen erwartungsgemäß Mike Dalhuisen als fünften Verteidiger anstelle von Stürmer James Livingston den Vorzug gegeben.

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Bad Nauheim kam gleich sehr gut in die Partie, übernahm mit einer Einzelaktion von Reimer früh die Führung und riss das Publikum mit, ehe nach gut zehn Minuten die Spielkontrolle abgegeben wurde. Inmitten der Eislöwen-Drangphase traf Kahle zum 2:0 (18.), ehe Bick nach 144 gegentorlosen Minuten erstmals wieder bezwungen wurde.

EC Bad Nauheim: Felix Bick mit starker Leistung

In die Karten spielte den Hausherren – nach dem Anschluss der Gäste (18.) - der Doppelschlag (Hamill/Cody Sylvester) zu Beginn des zweiten Abschnitts, ehe Reed den Gästen Auftrieb gab (30.). Dresden knackte war die Abwehr (33 Schüsse auf Bick), nicht aber den Torwart. Mit zwei Toren (37./39.) sorgte Dustin Sylvester, dem alles zu gelingen schien, für klare Verhältnisse - 6:2. Bad Nauheim ließ im Schlussabschnitt nichts mehr anbrennen.

EC Bad Nauheim - Dresdner Eislöwen im Stenogramm

EC Bad Nauheim: Bick - Slaton, Stiefenhofer, Ketter, Shevyrin, Dalhuisen - Kahle, Hamill, Cody Sylvester, Bires, Dustin Sylvester, Krestan, Brandl, Hadraschek, Reimer, Ratmann.

Dresdner Eislöwen: Eisenhut (ab 41. Stefaniszin) - Kramer, Pujacs, Hanusch, Uplegger, Heywood, Zauner, Schmidt - Davidek, Knackstedt, Huard, Palka, Rupprich, Postel, Reed, Pielmeier, Walter, Billich, Höller.

Im Stenogramm: Tore: 1:0 (2.) Reimer (Brandl, Hadraschek), 2:0 (18.) Kahle (Dustin Sylvester, Cody Sylvester), 2:1 (18.) Rupprich (Pielmeier), 3:1 (22.) Hamill (Ketter, Dustin Sylvester - 4-5), 3:1 (22.) Cody Sylvester (Dustin Sylvester, Shevyrin), 4:2 (30.) Reed (Pielmeier), 5:2 (37.) Dustin Sylvester (Hamill, Stiefenhofer, 6:2 (39.) Dustin Sylvester (Cody Sylvester, Ketter - 4-5). - Schiedsrichter: Hertrich/van Grinsven. - Strafminuten: Bad Nauheim 12, Dresden: 6. - Zuschauer: 3029.

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