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Manuel Strodel (r.) kommt mit der Erfahrung von über 300 DEL-Spielen zur neuen Saison zum EC Bad Nauheim.

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EC Bad Nauheim: Nächster DEL-Stürmer kommt in die Wetterau

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Der EC Bad Nauheim hat bereits den zweiten DEL-Stürmer für die neue Saison verpflichtet. Der Neuzugang von der Düsseldorfer EG ist ein alter Bekannter von EC-Trainer Christof Kreutzer.

Der EC Bad Nauheim holt den nächsten Stürmer aus der Deutschen Eishockey-Liga. Manuel Strodel, Bruder von Ex-EC-Spieler Nicolas Strodel, wechselt zur nächsten Saison von der Düsseldorfer EG in die Wetterau - wohl auch wegen seiner guten persönlichen Kontakte zu Christof Kreutzer, dem Trainer der Roten Teufel.

EC Bad Nauheim: Linksschütze aus dem Ostallgäu hat eine lange Vergangenheit in Düsseldorf

Der zeigte sich entsprechend erfreut ob der Verpflichtung des erfahrenen Linksschützen. "Ich kenne Manu schon sehr lange, denn er hat nicht nur in der DEG-Profimannschaft bei mir gespielt, sondern auch schon im Nachwuchs. Seine langjährige DEL-Erfahrung wird uns in vielen Spielsituationen zugutekommen. Deshalb erwarte ich auch, dass er bei uns eine Führungsrolle und Verantwortung übernimmt. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass er zu uns kommt", lässt sich Kreutzer in einer Pressemitteilung des Vereins vom Sonntagnachmittag zitieren.

Der 27-jährige Strodel ist in Buchloe im Ostallgäu aufgewachsen, ehe er beim ESV Kaufbeuren und der Düsseldorfer EG die Jugendmannschaften durchlief. Bereits in jungen Jahren spielte er für die zweite Mannschaft der damaligen Metro Stars sowie für den damaligen Kooperationspartner Ratingen, ehe er in der Saison 2011/12 sein DEL-Debüt feierte. Nach weiteren Spielen für Kooperationspartner Duisburg gehörte er spätestens seit der Saison 2013/14 zum Inventar des Traditionsvereins aus der Rheinmetropole. So kommt der Flügelstürmer mittlerweile auf 302 DEL-Spiele mit 34 Toren und 38 Vorlagen. Besonders interessant: Trotz Einsätzen in der Deutschen Nachwuchs-Liga, der Regionalliga und der Oberliga hat Strodel bislang noch kein Zweitligaspiel in seiner Vita - das wird bald ändern.

EC Bad Nauheim: Bruder Nicolas Strodel war in der Wetterau nicht eingeschlagen

"Ich bin wirklich sehr glücklich über meinen Wechsel nach Bad Nauheim. Von den begeisterungsfähigen Fans, über die lange Eishockeytradition des Vereins und die Stadt, habe ich durchweg nur Positives gehört", ließ sich der 1,75 Meter große und 78 Kilogramm schwere Angreifer zitieren. "Entscheidend für meine Vertragsunterschrift waren aber auch die offenen und ehrlichen Gespräche mit Christof, den ich nun schon seit über zehn Jahren kenne. Ich bin mir meiner neuen Aufgabe als Führungsspieler bewusst und freue mich auf meine Teamkameraden, von denen ich auch schon einige gut kenne. Ich bin mir sicher, dass wir eine erfolgreiche Saison spielen und den Fans viel Freude machen werden."

Strodels sechs Jahre jüngerer Bruder Nicolas hatte sich in der abgelaufenen Saison beim EC Bad Nauheim versucht, jedoch nach starken Leistungen in der Vorbereitung während der Saison nicht daran anknüpfen können und wechselte zu den Moskitos Essen in die Oberliga. Der EC Bad Nauheim dürfte mit Bruder Manuel nun die Hoffnung auf ein längerfristiges Engagement haben - zumal der seinem ehemaligen Arbeitgeber Düsseldorf zehn Jahre die Treue gehalten hatte.

EC Bad Nauheim: So sieht der Kader für die Saison 2019/20 bislang aus

Mit Manuel Strodel stehen nun insgesamt 13 von gut 20 Profis im Kader des EC Bad Nauheim für die Spielzeit 2019/20 in der Deutschen Eishockey-Liga 2: Neben Torhüter Felix Bick sind die Verteidiger Daniel Ketter, Daniel Stiefenhofer und Steve Slaton schon unter Vertrag. Neu dazu kommt Aaron Reinig, Sohn der früheren EC-Legende Dale Reinig. Im Sturm haben neben den Kanadiern Zach Hamill und Cody Sylvester auch Marvin RatmannMarcel Kahle und Andrej Bires ihre Kontrakte verlängert. Zudem sind mit Marc El-Sayed (Schwenniger Wild Wings) und Andreas Pauli (Tölzer Löwen) bereits zwei weitere Neuzugänge unter den Stürmern zu finden, Strodel ist nun der Dritte. Ebenfalls neu dazu kommen Förderlizenzspieler des Kooperationspartners Kölner Haie. Insgesamt neun Spieler sind lizenziert, darunter ein Torwart, drei Verteidiger und fünf Stürmer. Außerdem sind die beiden Nachwuchsspieler Jan Wächtershäuser und Leon Köhler prinzipiell auch für die Profi-Mannschaft spielberechtigt.

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