EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Starker Hane feiert ersten Shutout bei perfektem Jahresauftakt

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Perfekter Jahresauftakt für den EC Bad Nauheim: Die Roten Teufel feiern einen 4:0-Heimsieg über die Wölfe Freiburg. Torhüter Hendrik Hane bekam zudem ein ganz besonderes Geschenk.

Direkt nach dem Schlusspfiff fuhr Kapitän Maximilian Brandl zum Zeitnehmertisch und besorgte sich den Puck. Das Spielgerät überreichte er seinem Keeper Hendrik Hane. Der  U 20-Nationaltorhüter  feierte beim über weite Strecken souveränen 4:0-Heimsieg über die Wölfe Freiburg seinen ersten Shutout im Profigeschäft. Die Tore für den EC erzielten Daniel Stiefenhofer – in gewohnter Powerplay-Manier – sowie Dustin Sylvester, Zach Hamill und kurz vor Schluss Mike Dalhuisen, der erneut für den fünften Kontingentspieler im Kader der Hausherren, James Livingston, auf dem Eis stand.

EC Bad Nauheim: Marvin Ratmann muss vor dem Spiel noch passen

"Freiburg war immer gefährlich, aber Hendrik Hane hat sehr gut gehalten und wir haben wie vorher besprochen in allen Zonen konsequent gearbeitet. Zudem haben wir unsere Konter gut zu Ende gespielt, sodass wir bereits im zweiten Drittel den nötigen Vorsprung hatten, um hinten wenig zuzulassen", sagte EC-Coach Christof Kreutzer nach dem Abpfiff sichtlich zufrieden.

Ohne Marvin Ratmann, der kurz vor der Partie krank passen musste, zeigte der EC trotz des engen Kaders mit nur fünf Verteidigern eine souveräne Vorstellung. Stiefenhofer besorgte im ersten Powerplay sogleich die Führung: Die beiden Sylvester-Brüder hatten unter den Augen ihres noch andauernden weihnachtlichen Familienbesuchs die Vorarbeit für die "deutsche Eiche" geleistet. Zwar ließ der EC in Folge auch einige Möglichkeiten liegen, die größte Aufregung sorgte aber ein ungeahndeter Stockstich an Dennis Reimer, der anschließend minutenlang an einer Wunde im Gesicht behandelt wurde (12.).

EC Bad Nauheim: Mike Dalhuisen markiert den 4:0-Schlusspunkt

Mit dem Beginn des zweiten Abschnitts zogen die Kurstädter den bis dahin etwas stärker werdenden Gästen aber erneut den Zahn: Dustin Sylvester brauchte nur wenige Sekunden, ehe er den Puck mit einer Direktabnahme im Tor unterbrachte. Glück dann nur vier Minute später, als ein Tor der Freiburger nach Videobeweis nicht gegeben wurde – eine umstrittene Entscheidung. Dem EC war’s herzlich egal: Hamill sorgte kurz darauf für das 3:0, nachdem er von Marcel Kahle stark in Szene gesetzt worden war (31.). Dalhuisen mit einem Tor ins leere Netz markierte den Schlusspunkt unter einen letztlich nie gefährdeten Sieg. "Bad Nauheim hat heute in den entscheidenden Situationen einfach cleverer gespielt, sodass ich meiner Mannschaft nicht einmal einen Vorwurf machen kann", sagte ein etwas nachdenklich wirkenden Freiburger Interimscoach Jan Melichar.

EC Bad Nauheim: Hane – Dalhuisen, Slaton, Ketter, Shevyrin, Stiefenhofer – Dustin Sylvester, Bires, Krestan, Kahle, Cody Sylvester, Hamill, Hadraschek, Brandl, Reimer..

EHC Freiburg: Hertel – Mancari, Brückmann, Miner-Barron, Havel, Rießle, Bednar, Bauhof – Linsenmaier, Moser, Kunz, Mikyska, Wittfoth, Stas, Neuert, Saccomani, Herm, Seeger, Bräuner, Cihak.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Noeller/Westhaus. – Zuschauer: 2022. – Tore: 1:0 (3.) Stiefenhofer (Shevyrin, Dustin Sylvester – 5:4), 2:0 (21.) Dustin Sylvester (Bires, Krestan), 3:0 (36.) Hamill (Kahle, Dalhuisen), 4:0 (59.) Dalhuisen (4:5 – Empty Net) . – Strafzeiten: 10 Minuten/8 Minuten.

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