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Cody Sylvester (r.) hat mit dem EC Bad Nauheim auch im dritten Duell mit den Heilbronner Falken um Kevin Maginot keine Chance. Foto: Thorwartl

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Später Doppelschlag zu wenig - Nächster Leistungsträger verletzt

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Der EC Bad Nauheim hat in der DEL2  bei den Heilbronner Falken mit 3:5 verloren. Zudem humpelte  sich im ersten Drittel eine Stütze im Spiel der Roten Teufel in die Kabine - es ist der dritte verletzte  Leistungsträger. 

Als Simon Gnyp und Marc El-Sayed innerhalb von 94 Sekunden auf 3:4 verkürzten, wurde es plötzlich doch noch einmal spannend. Zehn Spielminuten später war aber klar, dass der EC Bad Nauheim auch das dritte Saisonduell mit den Heilbronner Falken in der Deutschen Eishockey-Liga 2 mit 3:5 (1:3;0:1;2:1) verliert. Zudem verletzte sich mit Zach Hamill ein weiterer Kontingentspieler. Auch Tyler Fiddler und Mike Card fallen derzeit aus.

"Es ist schwierig in Überzahl etwas zu kreieren, weil uns jedes Spiel einer wegbricht. Die jungen Spieler müssen da ihre Erfahrung machen. Wir haben im Fünf gegen Füng gut dagegen gehalten und Moral bewiesen. Da bin ich ein Stück weit stolz drauf", sagte EC-Trainer Christof Kreutzer, der seine Aufstellung leicht veränderte. Marc El-Sayed, Kyle Gibbons und Marcel Kahle tauschten die Reihen. Nur die Bires-Hamill-Pauli-Reihe blieb unangetastet - bis sich der Kanadier Ende des ersten Abschnitts verletzte,

Worauf Kreutzer ansprach: In einem turbulenten ersten Drittel standen fast durchgängig die Special-Teams auf dem Eis. Torchancen hatte aber ausschließlich Heilbronn. Das Führungstor durch Derek Damon in doppelter Überzahl fiel mit Ansage (7.). Der Ausgleich durch Marvin Ratmann im dritten Powerplay (9.) 1:1 hielt nur drei Minuten. Yannik Valenti - natürlich in Überzahl - durfte ungestört abschließen (12.), dann traf Bryce Gervais zum 3:1 (14.). Eine doppelte Überzahl für Bad Nauheim verpuffte anschließend, ein mitentscheidender Unterschied in der Partie.

Deutlich ruhiger verlief der zweite Abschnitt. Bad Nauheim überstand drei Unterzahlsituationen, setzte sich aber selbst kaum im gegnerischen Drittel fest. Die beste Gelegenheit vergab Kyle Gibbons wenige Sekunden nach Drittelbeginn. Auf der anderen Seite war es die vierte Nauheimer Strafzeit im zweiten Drittel, die zum vierten Falken-Tor führte. Valentis Schuss mit gebrochenem Schläger landete unglücklich für Bick, der seine Vorderleute zuvor mehrfach vor dem vorentscheidenden Gegentreffer bewahrt hatte, hinter seinem Rücken (39.). Der Doppelschlag durch Gnyp (49.) und El-Sayed (50.) brachte unerwartet noch einmal die Hoffnung auf einen Punktgewinn zurück, dann aber traf Dylan Wruck entscheidend ins leere Tor.

Heilbronner Falken: Nemec - Maschmeyer, Pavlu, Brady, Götz, Maginot, Mapes - Damon, Della Rovere, Nikiforuk, Wruck, Gervais, Soramies, Miller, Petro, Brune, Schumacher, Valenti, Koch.

EC Bad Nauheim: Bick - Ketter, Gnyp, Kokkila, Sekesi, Slaton, Stiefenhofer - Sylvester, Strodel, El-Sayed, Pauli, Hamill, Bires, Gibbons, Köhler, Ratmann, Kahle, Palka, Cornett.

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (7.) Damon (Nikiforuk, Wruck - 5-4), 1:1 (9.) Ratmann (Bires - 5-4), 2:1 (12.) Valenti (Maschmeyer - 5-4), 3:1 (14.) Gervais, 4:1 (39.) Valenti (Soramies), 4:2 (49.) Gnyp (El-Sayed, Pauli), 4:3 (50.) El-Sayed (Slaton, Cornett), 5:3 (60.) Wruck (Götz, Gervais - EN). - Schiedsrichter: Gogulla/Hertrich. - Strafminuten: Heilbronn 30, Bad Nauheim 32. - Zuschauer: 1813.

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