EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Späte Tore in Herne - EC siegt auch im "Rückspiel"

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Der EC Bad Nauheim hat seinen Testspielsieg Nummer fünf gefeiert. Beim Herner EV gab es ein letztlich ungefährdetes 4:1. Positiv: Die deutschen EC-Spieler kommen langsam in Torlaune.

Kooperationspartner unter sich: Neben der Düsseldorfer EG (DEL) arbeitet der EC Bad Nauheim in dieser Eishockeysaison auch mit dem Herner EV aus der Oberliga Nord zusammen. Am Sonntagnachmittag gastierten die Roten Teufel bei der Saisoneröffnung des Drittligisten zum Vorbereitungs-"Rückspiel" in der Hannibal-Arena am Gysenberg – und auch diesmal ging der DEL 2-Klub als Sieger vom Eis. Mit 4:1 (1:0, 0:0, 3:1) gewannen die Kurstädter tief im Westen, ganze 82 Sekunden fehlten dabei EC-Schlussmann Jan Guryca, ansonsten hätte der Backup im zweiten Testspiel-Einsatz seinen zweiten Shutout feiern können.

Der österreichische HEV-Coach Herbert Hohenberger musste neben Brad Snetsinger, Tom Schmitz und Sören Hauptig auch auf Vojtech Suchomer verzichten, der beim Vorwochen-2:7 in Bad Nauheim verletzt ausgeschieden war. Dafür konnte Routinier Danny Albrecht wieder mitwirken. Nur wenige Höhepunkte in den torgefährlichen Zonen brachte Abschnitt Nummer eins. Beide Teams gingen engagiert zu Werke, neutralisierten sich aber im Fünf-gegen-fünf und in den Powerplay-Situationen waren die Torhüter Michel Weidekamp und Jan Guryca auf dem Posten. Die Gäste-Führung resultierte aus der vierten Minute, in der Neuzugang Marcel Kahle die Vorarbeit von Kapitän Mike Dalhuisen konsequent verwertete.

EC Bad Nauheim: Cody Sylvester und Youngster Nico Strodel treffen spät

Die Wetterauer hatten im weiteren Verlauf optische Vorteile und die besseren Gelegenheiten, etwa durch Verteidiger Daniel Ketter (29./nach Kombination mit Nico Kolb), den verschossenen Penalty von Nico Strodel (30.) und einen Break des von der Strafbank kommenden Kolb (36.), aber die Effizienz fehlte. Herne entwickelte in Überzahl zweimal Gefahr, doch Guryca ließ sich auch nach 40 Minuten nicht überwinden.

Der kanadische Torjäger Cody Sylvester (42.) und Nico Strodel (47.) brachten im Schlussdrittel die EC-Dominanz endlich auf die Anzeigetafel. Den Ehrentreffer der Hausherren markierte Albrecht (58./Jannik Woidtke saß in der "Kühlbox"), ehe Andrej Bires einen Wimpernschlag später den alten Abstand wieder herstellte.

EC Bad Nauheim: Das Spiel in Herne im Überblick

Herner EV: Weidekamp – Klingsporn, Ackers, Esch, Mike Schmitz, Bauermeister, Krämer – Spitzner, Zuravlev, Liesegang, Albrecht, Marsall, Kuhnekath, Fominych, Thielsch, Schug, Schitz, Mieszkowski, Arnold.

EC Bad Nauheim: Guryca – Dalhuisen, Pruden, Woidtke, Ketter, Slaton, Stiefenhofer, Wächtershäuser. – Strodel, Dustin Sylvester, Cody Sylvester, Brandl, Livingston, Krestan, Hadraschek, Bires, Ratmann, Kahle, Kolb, Reimer.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Naust. – Zuschauer: 671. – Tore: 0:1 (4.) Kahle (Dalhuisen), 0:2 (42.) Cody Sylvester (Livingston), 0:3 (47.) Strodel, 1:3 (58.) Albrecht (Liesegang – Spitzner, 5-4), 1:4 (58.) Bires (Ketter – Kolb). – Strafminuten: 4/8.

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