EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Mit dem Rücken zur Wand

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Kommt der EC Bad Nauheim in der Playoff-Viertelfinal-Serie mit den Ravensburg Towerstars noch einmal zurück? "Keiner hat die Serie abgehakt", sagt Trainer Christof Kreutzer.

Der EC Bad Nauheim steht im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 mit dem Rücken zur Wand. Mit 0:2 liegen die Roten Teufel gegen die Ravensburg Towerstars zurück. Ein Sieg am Freitag (20 Uhr) bei den Oberschwaben konnte das Momentum in der Best-of-seven-Serie verändern. Bei einer erneuten Niederlage droht den Hessen am Sonntag (18.30 Uhr) im Colonel-Knight-Stadion das Saisonaus. Vom Spiel in Ravensburg berichten wir im Live-Ticker.

"Ich bin überzeugt, dass wir zurückkommen. Die Jungs wissen, dass sie es besser können. Keiner hat die Serie abgehakt", sagt Christof Kreutzer, der Trainer des EC Bad Nauheim. Die Mannschaft ist - wie in der Vorwoche - bereits am Donnerstagmittag nach Ravensburg gereist, um ausgeruht in die Partie gehen zu können. Zum Abschluss der Trainingseinheit gab’s zuvor noch ein Ständchen für Ralf "Ralle" Gartz. Der Betreuer feierte gestern seinen 48. Geburtstag.

EC Bad Nauheim: Wie lief die Woche?

Die für eine Playoff-Serie ungewohnte Pause dürfte eher den Roten Teufeln als den Towerstars entgegen kommen. Ravensburg hätte den psychologischen Vorteil sicher gern genutzt, Bad Nauheim hingegen konnte sich neu auf den Gegner einstellen. Das letzte Wochenende sei aus den Köpfen verdrängt. "Die Jungs brennen drauf, die Serie umzubiegen", schildert Christof Kreutzer, der Trainer, seine Eindrücke aus den letzten drei Tagen. Nach einem trainingsfreien Montag wurde am Dienstag die Vorbereitung aufgenommen. Wieder auf dem Eis steht Felix Bick. Der Torwart war am Sonntag kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen. In Ravensburg wird Bick wieder zwischen die Pfosten rücken. Seit Mittwoch wieder in Bad Nauheim ist Nico Kolb. Der Stürmer hatte am Dienstag mit Kooperationspartner Herne den Einzug in das Oberliga-Viertelfinale gefeiert. Auf den Kontingentposition zeichnet sich keine Veränderung ab.

Ravensburg Towerstars: Wie lief die Woche?

Die Stimmung sei gut, aber nicht überheblich, sagt Frank Enderle, der Pressesprecher der Towerstars. Zu vieles habe man während der Playoffs in Ravensburg schon erlebt. Von Weiterkommen nach einem 0:3-Rückstand in der Serie bis zum Ausscheiden nach einer 3:0-Führung. Rich Chernomaz kann den gleichen Kader wie in der Vorwoche aufbieten. Es fehlt einzig Thomas Merl (im Aufbautraining).

Was müssen die Roten Teufel besser machen?

"Viele haben gedacht, sie müssen mehr machen, Dinge anders lösen, weil wir Playoffs spielen. Nein! Wir müssen uns auf unsere Stärken konzentrieren", sagt Christof Kreutzer. In 120 Minuten hat seine Mannschaft nur drei Treffer erzielt, blieb im Powerplay torlos und leistete sich eben die entscheidenden individuellen Fehler zu viel.

Gibt’s noch Tickets?

Ja. Für das Spiel am Freitag in Ravensburg wie auch für das Heimspiel am Sonntag. Rund 500 Tickets für die Partie bei den Oberschwaben waren am Donnerstagabend noch zu haben (online über www.towerstars.de erhältlich). Die Roten Teufel werden erneut von mehr als 100 Fans aus der Wetterau unterstützt. Für das Heimspiel am Sonntag waren am Abend 2600 Karten verkauft worden (Tickets gibt’s über die Homepage: www.ec-bn.de).

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