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Felix Bick im Tor des EC Bad Nauheim klärt hier gegen Christian Billich, kann die Niederlage sener Mannschaft in Freiburg aber nicht verhindern.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Niederlage nach Zwei-Tore-Führung

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Der EC Bad Nauheim verliert in Freiburg mit 4:5; und kassiert dabei drei Gegentore in Unterzahl.

Freiburg liegt den Roten Teufeln nicht. Das war gefühlt schon immer so, und das scheint sich auch zur Saison 2019/20 nicht zu ändern. Eine Woche vor den Start der Deutschen Eishockey-Liga 2 unterliegt der EC Bad Nauheim im Breisgau mit 4:5 (1:1, 2:2, 1:2).

Die Mannschaft von Christof Kreutzer hatte vor 1116 Zuschauern in der Franz-Siegel-Halle zweimal geführt (1:0/3:1), kassierte aber drei Gegentreffer binnen zehn Minuten (34. bis 43.) und insgesamt drei Unterzahl-Tore bei nur vier Situationen mit einem Mann weniger auf dem Eis.

Zur Generalprobe vorm Hauptrundenstart kommt am Sonntag (18.30 Uhr) der EV Landshut.

Bad Nauheim war glücklich in die Partie gestartet. Marc El-Sayed profitierte gleich in der zweiten Minute von einem schlechten Stellungsspiel eines Unparteiischen, der einen Pass von EHC-Verteidiger Philipp Rießle abgelenkt hatte und verlud Ben Meisner im Tor der Gastgeber zum Führungstreffer der Hessen. In doppelter Unterzahl kassierte Bad Nauheim den Ausgleich (7.). Ein Schuss des starken EHC-Neuzugangs Nick Pageau wurde von Christian Billich entscheidend abgelenkt. Das Spiel im ersten Abschnitt war insgesamt ausgeglichen, zunehmend aber zerfahren, ohne klare Aktionen.

Das änderte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs. Da kam Leben in die Partie. Bad Nauheim konnte mit klugem Forechecking Turnovers erzwingen, wirkte frischer und engagierter als in den ersten 20 Minuten. Ihr erstes Powerplay nutzten die Teufel zur abermaligen Führung. Einem Schuss von Manuel Strodel gab Andreas Pauli die nötige Richtungsänderung (22.). Die Hessen blieben die aktivere Mannschaft und erhöhten durch Andrej Bires . Hier hatte Tyler Fiddler mit einem starken Zweikampfverhalten den Treffer eingeleitet (33.). Quasi im Gegenzug kam Freiburg aber heran. Einmal zeigten sich die Teufel im Defensivverhalten zu nachlässig, ließen zu viel Raum, und Pageau bedankte sich aus kurzer Distanz. Fünf Minuten später nutzten die Hausherren ein erneutes Powerplay. Nicolas Cornett hatte nicht entschlossen geklärt, und Jozef Balej traf aus halblinker Position über die Schulter von Felix Bick (39.).

Zu Beginn des Schlussabschnitts wurde Christian Billich nicht entschlossen gestört und sorgte für die erstmalige EHC-Führung (43.), Cam Spiro setzte im Powerplay noch einen drauf (52.). Bad Nauheim intensivierte noch einmal seine Bemühungen, kam über den Anschlusstreffer aber nicht hinaus.

EHC Freiburg: Meisner - Spornberger, Pageau, Brückmann, Kunz, Rießle, Neher - Herm, Spiro, Pither, Saakya, Linsenmaier, Billich, Wittfoth, Balej, Neuert, Bauhof, Trattner, Christmann.

EC Bad Nauheim: Bick - Kokkila, Stiefenhofer, Ketter, Gnyp, Slaton, Heyer - Bires, Fiddler, Pauli, Cornett, Hamill, Sylvester, Ratmann, El-Sayed, Strodel, Betzold, Sekesi, Kahle.

Tore: 0:1 (2.) El-Sayed, 1:1 (7.) Billich (Pageau, Spiro - 5-3), 1:2 (22.) Pauli (Strodel, Sylvester - 5-4), 1:3 (33.) Bires (Fiddler - 4-4), 2:3 (34.) Pageau (Linsenmaier, Pither - 4-4), 3:3 (39.) Balej (Linsenmaier, Brückmann 5-4), 4:3 (43.) Billich, 5:3 (52.) Spiro (Pageau, Pither - 5-4), 5:4 (60.) Kokkila (El-Sayed) . - Strafen: 8 / 10. - Zuschauer: 1113.

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