Frederik Cabana, Stefan Reiter und Kelsey Tessier (EC Bad Nauheim, von links) lauern vor Ben Meisner im Tor des EHC Freiburg auf eine Nachschusschance. Die Roten Teufel unterliegen im Testspiel den Breisgauern mit 1:4 FOTO: CHUC
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Frederik Cabana, Stefan Reiter und Kelsey Tessier (EC Bad Nauheim, von links) lauern vor Ben Meisner im Tor des EHC Freiburg auf eine Nachschusschance. Die Roten Teufel unterliegen im Testspiel den Breisgauern mit 1:4 FOTO: CHUC

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Glücklos im Abschluss

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
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Der EC Bad Nauheim verliert am Donnerstagabend in einem Testspiel gegen den EHC Freiburg mit 1:4. Jamie Arniel erzielte den einzigen Treffer für die Roten Teufel.

Freiburg liegt den Roten Teufeln im Eishockey-Winter 2020/21 offenbar nicht. Am Donnerstagabend hat der EC Bad Nauheim auch den zweiten Vorbereitungs-Vergleich mit den Wölfen aus dem Breisgau binnen 14 Tagen verloren. Auf das 2:4 in Freiburg ist nun ein 1:4 (1:2, 0:2, 0:0) im Geisterspiel im Colonel-Knight-Stadion gefolgt.

Jamie Arniel erzielte den einzigen Treffer für den Zweitligisten aus der Wetterau, der allerdings keine drei Treffer schlechter war als die Gäste.

Freiburg kam einfach besser in den ersten und zweiten Spielabschnitt hinein, nutzte in der knappen ersten halben Stunde konsequent seine Möglichkeiten, während die Hessen gleich drei Pfosten- und Lattenschüsse gegen kompakt verteidigende Gäste zu verzeichnen hatten. Im Tor ließ Bad Nauheims Felix Bick für seine Verhältnisse ungewohnt viel nach vorne prallen und ermöglichte dem Gast auf diese Weise Rebound-Möglichkeiten, ehe er später einen höheren Rückstand verhindern konnte. Auf der anderen Seite überzeugte Ben Meisner zwischen den Pfosten mit einer starken Vorstellung.

Freiburg, das mit Nick Pageau und Cam Spiro zwei Kontingentspieler zu ersetzen hatte, führte durch Treffer von Saakjan (Nachschuss im Powerplay/3.) und Wittfoth (nach EC-Puckverlust an der eigenen blauen Linie/5.) mit 2:0, ehe Bad Nauheim überhaupt richtig ins Spiel gefunden hatte. Andreas Pauli verpasste einen Torerfolg zur Krönung ein sehenswerten Kombination seiner Reihe, bevor Arniel kaltschnäuzig traf (12.).

Bad Nauheim - ohne den verletzten Huba Sekesi - kam nun auf Touren, verschlief allerdings auch den Beginn des zweiten Durchgangs. Peter Spornberger nahm den Rebound nach seinem eigenen Schuss auf und traf zum 1:3 (21.). Die Roten Teufel präsentierten sich phasenweise zu offen und luden zu oft zum Kontern ein. Auf der Gegenseite war es wieder Pauli, der die beste Möglichkeit zur Ergebniskorrektur auf dem Schläger hatte. Etwas glücklich, mit Hilfe des Innenpfostens, erhöhte Scott Allen schon früh zum Endstand von 1:4 (34.). Der Schlussdurchgang war der schwächste der drei Abschnitte und brachte keine Veränderung mehr.

EC Bad Nauheim: Bick - Ketter, Reinig, Schmidt, Sennhenn, Glötzl, Richardson, Gnyp - Körner, El-Sayed, Ratmann, Pauli, Arniel, Hohmann, Cabana, Tessier, Reiter, Üffing, Cornett, Chrobot, Köhler.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (3.) Saakyan (Allen, Sacher - 5-4), 0:2 (5.) Wittfoth (Kaisler, Ustorf), 1:2 (12.) Arniel (Hohmann, Schmidt), 1:3 (21.) Spornberger (Kiefersauer), 1:4 (34.) Allen (George). - Strafen: Bad Nauheim 8, Freiburg 8.

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