EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Generalprobe vor Saisonstart ohne Marcel Kahle

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Der EC Bad Nauheim beendet die Testspiel-Serie mit den Spielen gegen Red Bull Salzburg II und bei den Heilbronner Falken. Marcel Kahle fehlt. Dafür kommt Unterstützung vom Kooperationspartner.

Noch eine Woche bis zum Start der Deutschen Eishockey-Liga 2. Noch zwei Spiele für den EC Bad Nauheim. Mit den Partien am Freitag (19.30 Uhr) gegen den EC Red Bull Salzburg II (Alps Hockey League) sowie am Sonntag (18.30 Uhr) beim Liga-Konkurrenten Heilbronner Falken schließen die Roten Teufel ihr Vorbereitungsprogramm ab.

Personelles: Marcel Kahle wird am Wochenende nicht auflaufen. Der Stürmer ist leicht angeschlagen, wird daher geschont. An seiner Stelle soll Moritz Schug vom Oberliga-Kooperationspartner Herne den Kader als zwölfter Stürmer ergänzen. Eigengewächs Travis Pruden hat sich am Donnerstag verabschiedet, um sich anderenorts in einem Tryout zu empfehlen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

EC Bad Nauheim: Red Bull-Akademie von Gegner Salzburg bietet 400 Sportlern eine Heimat

Was tut sich im Training? Kreutzer experimentiert. Am Donnerstag beispielsweise standen Über- und Unterzahlspiel im Fokus. Dabei wagte der Trainer unter anderem mit fünf Stürmern eine offensive wie zugleich riskante Variante. "Ja, ich wollte mal sehen, ob und wie das funktioniert. Wir wollen die bestmögliche Formation finden."

Die Red Bull-Akademie: Sie wurde 2014 eröffnet und gilt als Europas modernstes Nachwuchszentrum für Fußball und Eishockey. 400 Talenten wird hier eine sportliche Heimat geboten, wobei rund 140 Spieler im Internat untergebracht sind. Kernstück der Eishockey-Akademie ist das International Icehockey Development Model (IIDM), das Ausbildung und Betreuung der international besetzen Teams von der U 16- bis zur Profimannschaft beinhaltet. Insgesamt umfasst die Akademie sieben Fußballfelder (Kunst-, Naturrasen und Indoor), zwei Eishallen sowie weitere Trainings- und Regenerationseinrichtungen. "Ein Nonplusultra. Weltweit gibt es wohl nur ein, zwei vergleichbare Modelle", schwärmt Kreutzer, der schon mehrfach in Salzburg vor Ort war.

EC Bad Nauheim: Kreutzer erwartet in Heilbronn Emotionen, aber "in Maßen"

Wie stark ist Salzburg II eigentlich? Die Mannschaft spielt in der multinationalen Alps HockeyLeague, zweitklassig. Dort belegten die Salzburger im Vorjahr Rang sieben (bei 17 Mannschaften) und schieden in der ersten Playoff-Runde aus. Zum Vergleich: Zell am See, vor knapp zwei Wochen Gastgeber der Roten Teufel, hatte Platz zwölf belegt. "Ich erwarte eine unheimlich schnelle und taktisch disziplinierte Mannschaft", sagt Kreutzer, der diesen Test über seinen langjährigen Weggefährtin Helmut De Raaf initiiert hatte. Der Ex-Nationaltorwart aus Düsseldorf ist Direktor of Development an der Akademie. Beim Junior-Club-World-Cup in Sotschi, einem U 20-Turnier auf höchstem internationalen Niveau, belegte das vorwiegend aus Österreichern und Deutschen besetzte Red Bull-Team Platz vier unter acht Mannschaften. Der "Promi" im Kader heißt Justin Schütz. Der gebürtige Kasselaner war am Vorabend seines 18. Geburtstages beim NHL-Draft von den Florida Panthers gezogen worden und durfte am Juni eine Woche lang in Nordamerika vorspielen. EC-Neuzugang Nicolas Strodel hatte zuletzt ebenfalls für Red Bull II gespielt.

Heißer Tanz in Heilbronn? Kreutzer glaubt trotz der turbulenten Schlussphase letzten Freitag nicht daran. "Emotionen gehören dazu und wird’s auch sicher geben; aber in Maßen. Ich denke, die Szenen vom ersten Spiel wurden zu sehr hochgepusht", sagt der Trainer der Teufel. "In erster Linie geht es für uns Trainer doch darum, letzte Erkenntnisse vor dem Liga-Start zu gewinnen."

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