Eishockey

EC Bad Nauheim: Gegner Landshut zurück in der Erfolgsspur

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Im letzten Spiel des Jahres 2020 muss der EC Bad Nauheim am Mittwochabend (19.30 Uhr) zum EV Landshut. Der hofft nach einer Sieglos-Serie wieder in der Spur zu sein.

Das 3:1 des EV Landshut bei den Lausitzer Füchsen am Montagabend war so etwas wie eine Erlösung für den aktuell Siebtplatzierten der DEL 2. Zuvor hatte es zuletzt beim 5:1 gegen die Dresdner Eislöwen am 11. Dezember einen Sieg gegeben. Am Mittwoch (19.30 Uhr) empfangen die Niederbayern den EC Bad Nauheim, der sich aktuell ebenfalls in einer Krise befindet.

Die Sieglos-Serie des EVL mit gleich drei Niederlagen in Verlängerung oder Penaltyschießen dürfte auch etwas mit den Personalrochaden im Dezember zu tun gehabt haben. Allen voran wog der Abgang von Nationalspieler Felix Schütz (nach Mannheim) schwer, dann platzte auch noch der Deal mit Kontingentspieler Colton Beck. Für ihn ist inzwischen Drew Melanson (zuletzt Bayreuth) da, der in drei Spielen bereits vier Assists aufweisen kann. Zudem verstärken die Ex-DEL-Spieler Alexander Dersch (Düsseldorf) und Arturs Kruminsch (Krefeld) das Team von Leif Carlsson.

Topscorer der Landshuter ist der Kanadier Zach O’Brien, der mit zwölf Toren und 15 Assists in 14 Spielen nicht nur teamintern sämtliche Angreifer-Statistiken anführt, sondern auch ligaweit der beste Scorer vor dem Bad Nauheimer Cason Hohmann ist. Ebenfalls zuletzt stark: Torhüter Dimitri Pätzold, der Jarsolav Hübl nach dessen Einsatz beim 3:7 in Freiburg in den vergangenen fünf Partien den Rang abgelaufen hat.

Bei den Niederbayern ist Spektakel in jedem Fall garantiert: Die Werte für Tore und Gegentore sind ebenso überdurchschnittlich wie für Powerplay- und Unterzahlspiel - wie auch bereits beim knappen 4:3-Sieg des EC im ersten Saisonduell deutlich wurde.

Für das zweite Match zum Jahresabschluss stehen den Landshutern neben den Langzeitausfällen Jere Laaksonen (Herzmuskelentzündung), Mario Zimmermann (U 20-WM) und Lukas Mühlbauer (Sprunggelenksverletzung) auch Christian Ettwein (Wiederaufbruch der Schulterverletzung) und Henry Martens nicht zur Verfügung. Letzter befindet sich - offenbar als Nachwirkung seiner Corona-Infektion im November - seit dem Tag vor Heiligabend im Krankenhaus. Eine genaue Diagnose ist (noch) nicht bekannt geworden.

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