EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: So erlebte Torhüter Felix Bick seine Rückkehr

  • schließen

Als sei er nie weggewesen! Felix Bick spielt seit Freitag wieder für den EC Bad Nauheim. Im Interview spricht der Torwart über sein Comeback und das Sechs-Punkte-Wochenende.

Die Vergangenheit soll ruhen. Möglichst schnell. Kein Wort über Frankfurt. Über die Löwen, seinen Wechsel und seine Zeit am Ratsweg, möchte Torhüter Felix Bick nicht mehr sprechen. Die Gegenwart heißt Bad Nauheim: Seit Freitag ist der 26-Jährige wieder bei den Roten Teufeln unter Vertrag. Einen besseren Einstand, sechs Punkte und eine persönlich starke Leistung, hätte sich der Torwart kaum wünschen können.

Felix Bick, hinter Ihnen liegen turbulente Tage. Wie haben Sie Ihr Comeback in Bad Nauheim erlebt?

Felix Bick: Die Mannschaft hat sehr gut gespielt. Vor allem der Sieg am Freitag gegen Bietigheim war wichtig. In Deggendorf haben wir dann am Sonntag ein fast perfektes Auswärtsspiel hingelegt. Ja, das war ein tolles Wochenende, das uns nun in Ruhe an die kommenden Aufgaben angehen lässt.

Ein Wechsel von Frankfurt nach Bad Nauheim birgt eine gewisse Brisanz. Mit welchen Gefühlen sind Sie in das Heimspiel gegangen?

Bick: Ich habe mich gefreut, dass ich gleich spielen durfte, wollte einfach nur meine Leistung zeigen und habe mich sehr wohl gefühlt. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern, aber grundsätzlich war ich mit meinem Spiel zufrieden. Am Donnerstag und Freitag ging letztlich doch alles sehr schnell, war viel Papierkram zu erledigen. Da blieb sowieso keine Zeit, um über andere Dinge nachzudenken.

Wie empfinden Sie die Konkurrenz-Situation in Bad Nauheim mit Hendrik Hane und Jan Guryca?

Bick: In erster Linie zählt der Erfolg der Mannschaft. Und ich habe kein Problem mit Konkurrenz. Ich denke, wir werden uns gegenseitig pushen, und jeder wird seine Einsätze bekommen.

In Frankfurt hatten Sie die Nummer-eins-Position an Bastian Kucis verloren. Ihr Wechsel wird am Main auch als Flucht vor der Konkurrenz gesehen.

Bick: Über Frankfurt möchte ich nicht reden.

Sie kennen in Bad Nauheim die Funktionäre, den Trainer und viele Ihrer Mitspieler. Inwiefern hat das einen Wechsel beeinflusst?

Bick: Natürlich spielt das auch eine Rolle. Ich weiß, mit wem ich hier zusammenarbeiten darf. Das hat die Entscheidung natürlich leicht gemacht.

Welche Ziele verfolgen Sie?

Bick: Jeder will in die Playoffs. Wir natürlich auch. Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und kontinuierlich punkten. Es ist noch zu früh in der Saison, um auf die Tabelle zu schauen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare