EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim effektiv

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Das ist die richtige Einstimmung auf das Heimspiel am Sonntag! Der EC Bad Nauheim feiert bei den Eispiraten Crimmitschau einen 4:3-Erfolg. Doppeltorschütze war Dennis Reimer.

Das geht so auch nicht immer gut! Eishockey-Zweitligist EC Bad Nauheim hat am Freitagabend in Crimmitschau doch recht glücklich mit 4:3 (2:1, 2:1, 0:1) gewonnen. Vor 1582 Zuschauern im Sahnpark profitierten die Roten Teufel zum einen von ihrer Effektivität, zum anderen von der Abschlussschwäche der Gastgeber. Und zum dritten entschied Felix Bick unter ständigem Druck das Fernduell auf der Torwart-Position zu seinen Gunsten. Dennis Reimer (2), Radek Krestan und Dustin Sylvester trafen zu einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung, ehe bis zur Schlusssekunde um den "Dreier" gebangt werden musste.

EC Bad Nauheim: Das Glück erarbeitet

"Wir haben hart kämpfen müssen. Crimmitschau hat uns alles abverlangt. Am Ende hatten wir das Glück ein bisschen auf unserer Seite. Aber das haben wir uns auch erarbeitet", resümierte Trainer Christof Kreutzer. Sein Kollege Kim Collins haderte natürlich mit der Chancenverwertung. "Wir haben ja nicht schlecht gespielt. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen."

EC Bad Nauheim: Defensiv fehlt die Stabilität

Bad Nauheim zeigte sich in der Defensive – inzwischen schon ungewohnt – anfällig, und Bick hatte deutlich mehr zu tun, als er dies aus den vergangenen Spielen gewohnt war. Letztlich profitierten die Roten Teufel von der bereits bekannten Offensiv-Schwäche der Eispiraten, die entweder den letzten Pass nicht an den Mann brachten, an Bick scheiterten oder – noch viel öfter – aus guter Position das Tor verfehlten. Schon die Führung nach 20 Minuten schmeichelte den Gästen.

Reimer trifft sechs Sekunden nach Gegentor

Zwischen dem Tor der Hausherren durch Patrick Pohl in Überzahl und dem Ausgleich durch Dennis Reimer lagen nur sechs Sekunden (4.); ein gewonnenes Bully, ein Pass von Max Hadraschek und eben ein Schuss des hoch gewachsenen Stürmers mit der Rückennummer 39. Sechs Minuten später nutzte Bad Nauheim die erste eigene Überzahl und übernahm die Führung: Dustin Sylvester traf, nachdem Zach Hamill die Übersicht behalten hatte.

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Crimmitschau bestimmte auch die ersten Minuten im zweiten Durchgang; unterstützt durch zwei Powerplay-Situationen. Bad Nauheim geriet ins Schwimmen, erhöhte dann aber mit dem ersten Entlastungsangriff in diesem Durchgang auf 3:1 durch Krestan (28.). Wie schon nach dem ersten Treffer wurden die Gäste kurzzeitig stärker. Reimer erhöhte gar noch auf 4:1 (35.), wurde im Slot nicht eng genug genommen. Crimmitschau hatte bis dahin im Grunde sehr viel richtig gemacht, nur eben das Tor nicht getroffen. Christian Hilbrich hauchte den Eispiraten neues Leben ein, als Dominik Walsh seine Freiheiten vor dem Tor der Teufel fein ausgenutzt hatte (36.). Und tatsächlich: Zwölf Minuten vor dem Ende war das Spiel wieder offen: Patrick Klöpper hatte den 3:4-Anschluss hergestellt. Für Bad Nauheim verpasste Max Brandl die Vorentscheidung, schließlich traf Pat McNally für die Hausherren nur die Unterkante der Latte.

Im Stenogramm: Eispiraten Crimmitschau - EC Bad Nauheim

Eispiraten Crimmitschau: Albrecht – Hudson, Olleff, Mund, McNally, Thomas, Halbauer – Schlenker, Pohl, Talbot, Flick, Körner, Klöpper, Walsh, Hilbrich, Kirchner, Demmler.

EC Bad Nauheim: Bick – Slaton, Geitner, Dalhuisen, Stiefenhofer, Ketter, Shevyrin, Pruden – Brandl, Hadraschek, Reimer, Bires, Dustin Sylvester, Krestan, Kahle, Hamill, Cody Sylvester, Ratmann, Reiter.

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (4.) Pohl (Schlenker, Hilbrich - 5-4), 1:1 (3.) Reimer (Hadraschek), 1:2 (9.) Dustin Sylvester (Hamill, Shevyrin - 5-4), 1:3 (28.) Krestan (Dustin Sylvester, Bires), 1:4 (35.) Reimer (Brandl, Hamill), 2:4 (36.) Hilbrich (Walsh, McNally), 3:4 (48.) Klöpper (Thomas, Flick). – Schiedsrichter: Apel/Felten. – Strafminuten: Crimmitschau 6, Bad Nauheim 6. – Z.: 1582.

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