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EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Die Liebe dieser Fans geht unter die Haut

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
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Ob auf dem Arm, auf der Wade, auf der Brust oder auch im Nacken: Diese Liebe geht unter die Haut. Immer mehr Fans sind ihrem EC Bad Nauheim wohl auf ewig verbunden und lassen sich ein Tattoo stechen.

Es symbolisiert die Leidenschaft zum Eishockey im allgemeinen oder auch zu den Roten Teufeln im speziellen. Auffällig: Das alte Logo des DEL 2-Klubs kommt bei den Anhängern deutlich besser an als das neue Emblem.

Fotostrecke: Die Liebe dieser Fans des EC Bad Nauheim geht unter die Haut

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EC Bad Nauheim: Vor allem Logos aus der Vergangenheit sind nach wie vor beliebt

"Ich bin mit den Roten Teufeln geboren, und ich werde auch mit ihnen sterben. Das Tattoo werde ich immer mit Stolz tragen", sagt Sascha Berner aus Bad Nauheim. "Lucky", wie man den Dauerkarten-Besitzer nennt, hat "seinen" Teufel an das alte Logo des Klubs angelehnt; und - der Liebe zur Musik wegen - leicht modifiziert. Es ist eines von mehr als 30 Tattoos auf seinem Körper.

Stephan Schwalm aus Nieder-Wöllstadt hat das Emblem der Roten Teufel als Gesamtwerk mit einem Ahornblatt, symbolisch für das Eishockey-Mutterland Kanada, kombiniert. Bewusst habe er sich für das alte Logo entschieden. "Das gefällt mir besser", sagt der Dauerkarten-Besitzer, der rund um den Oberliga-Titel 2013 seine Leidenschaft zum Eishockey entdeckt hat.

EC Bad Nauheim: Der Teufel gehört nach wie vor zum Kult um den Eishockey-Zweitligisten

Deutlich länger schon, nämlich seit 1990, zieht es Thorsten Becker ins Eisstadion. Seit 2014 trägt er einen Teufel auf der Wade. "Mir war klar: Wenn ich mich einmal tätowieren lasse, dann auch mit einem Bezug zum Eishockey und zu den Roten Teufeln", sagt der Wölfersheimer. Dass er ein inzwischen veraltetes Logo trägt, stört ihn überhaupt nicht. "Der Teufel repräsentiert Eishockey in Bad Nauheim schon immer. Und ich würde mir wünschen, dass er seitens des Klubs auch heute mehr in den Vordergrund rücken würde. Das aktuelle Logo finde ich schon ein bisschen nichtssagend", meint Becker.

Das alte Emblem hat sich auch Kevin Stemmler aus Bad Nauheim stechen lassen. "Das Eisstadion ist mein Rückzugsort. Da geht mir keiner auf die Nerven. Da kann ich sein, wie ich will", sagt der 26-Jährige, der seit acht Jahren regelmäßig zu den Roten Teufeln geht. In Köln, in einer Kneipe, wurde er einst darauf angesprochen. Steve Pinizzotto, Ex-NHL-Profi aus den Reihen der Haie, hatte ihm da gegenüber gesessen. Und Pinizzotto-Bruder Jason hatte einst für Bad Nauheim gespielt.

Für das neue Logo hat sich Kathrin Timm aus Inheiden entscheiden. Es ziert seit etwa einem Jahr ihren Oberarm. Seit 2006 geht sie regelmäßig zu den Spielen. "Ich hatte mir meiner Tätowiererin mal darüber gesprochen, und mir bezüglich der Rechte das Einverständnis des EC eingeholt. Und ich bin schon sehr oft darauf angesprochen geworden; gerade vor wenigen Tagen erst - sogar im Vogelsberg", sagt Timm.

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