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Tyler Fiddler verletzte sich bei seinem Comeback.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Bangen um Tyler Fiddler

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Tyler Fiddler ist aktuell der Pechvogel des EC Bad Nauheim. Sein Comeback dauerte nur 21 Minuten. Am Samstag geht’s für die Roten Teufel nach Dresden.

Für den EC Bad Nauheim endet das Kalenderjahr 2019 mit den Spielen in Dresden (Samstag, 16 Uhr) und Kaufbeuren (Montag, 19.30 Uhr), ehe es am 5. Januar mit dem ersten Heimspiel (19.30 Uhr/gegen Heilbronn) und dem normalen Freitag-Sonntag-Rhythmus weitergeht.

Die Personal-Situation:Tyler Fiddler ist aktuell der Pechvogel der Roten Teufel. 20 Minuten lang bewies der Kanadier, wie gut er dem Spiel der Hessen tut, dann humpelte er bei seinem Comeback zurück in die Kabine. Glück im Unglück: Fiddler wird "nicht sooo lange fehlen", wie es Kreutzer formuliert. Man müsse "von Tag zu Tag" schauen. Frühestens gegen Heilbronn am kommenden Freitag scheint ein Einsatz realistisch. Ebenso fehlt an diesem Wochenende erneut Förderlizenz-Mittelstürmer Mick Köhler. Cody Sylvester, der seit Ende November ausfällt, steht zwar wieder mit Schlittschuhen auf dem Eis, ein Comeback ist aber noch nicht absehbar. Als zwölfter Stürmer rückt Luis Üffing von Kooperationspartner Köln nun in den Kader.

Ergänzt wird die Trainingsgruppe der Roten Teufel "zwischen den Jahren" durch die beiden Eigengewächse Jan Wächtershäuser (Nachwuchs Düsseldorf) und Leon Köhler (Nachwuchs Köln) sowie Jan-Luca Sennhenn, einen talentierten Verteidiger aus dem Rheinland.

Eine schöne Bescherung:Das "Team Choreo" hat dem Nachwuchsverein vor Spielbeginn einen Spenden-Überschuss in Höhe von 648,72 Euro zukommen lassen. Insgesamt waren für die Choreographie des Winter-Derbys 6229,51 Euro gesammelt worden. Honorieren wollte der Aufsichtsrat der Spielbetriebs GmbH an Donnerstag auch das Engagement der Geschäftsstellen-Crew, die 14 Tage zeit- und arbeitsintensiv in den Aufbau am Bieberer Berg involviert war. Als Geschenk geht’s deshalb im Sommer auf eine Tages-Schiffstour.

Die Wochenend-Gegner:Dresden zählt - neben Bad Tölz und Heilbronn - in dieser Saison zu den Angstgegnern der Roten Teufel. Nur ein Punkt konnte aus den bisherigen beiden Duellen gewonnen werden. Auffällig: die Defensivschwäche. 129 Gegentore haben die Eislöwen bereits kassiert - mehr als jedes andere Team. "Dresden hat eine starke Offensive. Da müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Ich bin überzeugt, dass wir unsere Chancen bekommen. Die müssen wir dann eben effektiv nutzen", sagt Bad Nauheims Trainer Kreutzer. Zum Jahresabschluss sind die Hessen dann im Allgäu zu Gast. Der Vorjahrs-Halbfinalist hat sich nach schwachem Start inzwischen gefangen und ist in die Top-Ten der Tabelle geklettert. "Ich habe immer gewusst, dass diese Mannschaft irgendwann zurückkommt. Die Spieler, die anfangs vielleicht Probleme hatten, kommen nun immer besser ins Schwung. Ich erwarte eine kampfbetonte Partie", meint Kreutzer, der allzu gerne auch die Sieglos-Serie im Allgäu beenden möchte.

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