Fritzmeier

Löwen Frankfurt erwarten »frische Brise«

  • VonUwe Lange
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Mit Franz Fritzmeier ist ein Ex-Teufel nun Sportdirektor in Frankfurt geworden. Mit seinem Konzept überzeugte er die Macher der Löwen. Die Fans sind noch nicht ganz überzeugt vom neuen Mann.

Nach fünf Jahren haben sich die Wege von Eishockey-Zweitligist Löwen Frankfurt und dessen kanadischen Sportdirektors Rich Chernomaz nun getrennt. Mit Franz Fritzmeier besetzt ein ehemaliger Spieler des EC Bad Nauheim die wichtige Position. Auch ein paar Tage nach Bekanntgabe dieser Personalie gibt es noch lebhafte Diskussionen zum Für und Wider dieser Entscheidung von Löwen-Geschäftsführer Stefan Krämer, der seinen Entschluss mit einem Neustart und konzeptionellen Änderungen begründete. »Neu aufstellen« wolle man sich zukünftig am Main und erwartet eine frische Brise mit Perspektiven für Frankfurt.

Die »frische Brise« hat mit Fritzmeier auch einen Namen herbei geweht, der vom Erstligisten Krefelder Pinguine für drei Jahre an den Main kommen wird, nachdem er in der Seidestadt seinen bis 2019 datierten Vertrag auflösen konnte. Der heute 37-jährige gebürtige Bad Tölzer hatte die Löwen mit seinem Konzept überzeugen können, was »voller Begeisterung und ansteckender Euphorie war«, wie Oberlöwe Krämer wissen ließ. »Natürlich hatten wir zuvor auch Rich Chernomaz um seine Ideen gebeten, auch er stellte uns diese vor«, ließ der Geschäftsführer etwa durchblicken, dass der Kanadier dabei nur zweiter Sieger blieb – allerdings vor drei weiteren Mitbewerbern.

Fangemeinde gespalten

Die große Fangemeinde der Frankfurter ist gespalten ob des Neuen am Schreibtisch. Von »viel Erfolg und gutes Gelingen« bis »falsche Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt« reicht die Breite der Kommentare der Kritiker. Fritzmeier selbst sagt, er sei »hochgradig motiviert, meine Erfahrungen in auch in für mich neuer Funktion weiterzugeben«. Er will sich aber nicht an der Bande aufhalten, »wo Paul Gardner einzig und allein das Sagen haben wird«.

Seinen Dienst wird der neue Sportliche Leiter ab sofort antreten, um den Kader für die Spielzeit 2018/2019 entsprechend vorzubereiten, zumal er auch ein halbes Dutzend Verträge seines Vorgängers »Cherno« zu übernehmen hat.

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