Der EC Bad Nauheim hat sechs Markenbotschafter vorgestellt.

Eishockey

Legenden unter sich: EC Bad Nauheim stellt diese sechs Markenbotschafter vor

  • Michael Nickolaus
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Eishockey in Bad Nauheim hat Tradition. Jetzt haben die Roten Teufel sechs Markenbotschafter ernannt.

Eishockey in Bad Nauheim hat Tradition. Hier werden seit nunmehr 75 Jahren Idole verehrt und Legenden geboren. Jetzt haben die Roten Teufel sechs Markenbotschafter ernannt. Thomas Barczikowski, Dieter Jehner, Jan Guryca, Rolf Knihs, Manfred Müller und Ralf Pöpel werden den Zweitligisten künftig offiziell repräsentieren. Sie alle haben als Spieler, mancher auch als Trainer, Eishockey in der Wetterau über Jahre hinweg geprägt - keiner geht im Winter freitags- oder sonntagsabends schlafen, ohne das Ergebnis der Roten Teufel zu kennen.

"Bad Nauheim ist eine großartige Eishockey-Stadt. Die Verbundenheit zum und am Standort ist riesengroß. Wir haben die Botschafter ganz bewusst ausgewählt. Sie bringen Tradition und Identifikation zum Ausdruck", sagt Dag Heydecker. Als Geschäftsleiter der Spielbetriebs GmbH hatte er das Thema Markenbotschafter forciert.

"Ich trage Eishockey im Herzen und fühle mich geehrt. Und es ist sicher gar nicht mal so verkehrt, Dinge aus Sicht eines Sportlers zu erzählen. Wie ein Profi denkt und fühlt; und das bewusst auch aus einer gewissen Distanz heraus", sagt Ralf Pöpel. Er lasse sich da sehr gerne einbinden. Zusammen mit anderen Haudegen der 1980er- und 90er-Jahre wirkt Pöpel bereits im Video-Trailer der aktuellen Saison mit. Die Entwicklung des aktuellen Teufel-Kapitäns Marc El-Sayed habe er von dessen ersten Schritten an verfolgt, mit Andreas Pauli im Sommer in unmittelbarer Nachbarschaft zum Eisstadion den Golfschläger geschwungen. Bei Sponsoren- und Fan-Treffen, am Spieltag im VIP-Raum oder auch bei Saison-Eröffnungs- und Abschlussveranstaltungen sollen die Botschafter den Klub repräsentieren.

Die Markenbotschafter des EC Bad Nauheim

Thomas Barczikowski spielte zwischen 1980 und 1998 insgesamt zwölf Jahre für den VfL und den EC. Er stand zudem als Chef-Trainer der Senioren und im Jugendbereich an der Bande.
Thomas Barczikowski spielte zwischen 1980 und 1998 insgesamt zwölf Jahre für den VfL und den EC. Er stand zudem als Chef-Trainer der Senioren und im Jugendbereich an der Bande. © PV
Jan Guryca ist 2013 in seine Heimat zurückgekehrt und spielte für die Roten Teufel in der DEL2. Aktuell steht er noch für den Oberligisten Diez-Limburg auf dem Eis.
Jan Guryca ist 2013 in seine Heimat zurückgekehrt und spielte für die Roten Teufel in der DEL2. Aktuell steht er noch für den Oberligisten Diez-Limburg auf dem Eis. © Chuc
Dieter Jehner spielte von 1966 bis 1981 in 15 Jahren für den VfL und absolvierte Mitte der 1980er-Jahre noch zwei Spielzeiten für den EC.
Dieter Jehner spielte von 1966 bis 1981 in 15 Jahren für den VfL und absolvierte Mitte der 1980er-Jahre noch zwei Spielzeiten für den EC. © Chuc
Rolf Knihs spielte zwischen 1966 und 1991 insgesamt 22 Jahre für den VfL und den EC. Keiner hat damit länger das Trikot der Roten Teufel getragen.
Rolf Knihs spielte zwischen 1966 und 1991 insgesamt 22 Jahre für den VfL und den EC. Keiner hat damit länger das Trikot der Roten Teufel getragen. © Chuc
Manfred Müller ist der Auswärtige unter den Botschaftern. Der gebürtige Füssener kam 1974 nach Bad Nauheim, wo er auch nach der Karriere geblieben ist. Der "Tiger" spielte zehn Jahre für die Roten Teufel und ist im Nachwuchs engagiert.
Manfred Müller ist der Auswärtige unter den Botschaftern. Der gebürtige Füssener kam 1974 nach Bad Nauheim, wo er auch nach der Karriere geblieben ist. Der "Tiger" spielte zehn Jahre für die Roten Teufel und ist im Nachwuchs engagiert. © Chuc
Ralf Pöpel spielte zwischen 1973 und 1992 insgesamt zwölf Jahre für den VfL und den EC.
Ralf Pöpel spielte zwischen 1973 und 1992 insgesamt zwölf Jahre für den VfL und den EC. © Chuc

Er habe keine drei Sekunden überlegen müssen, sagt Thomas Barczikowski. "Ich sehe eine sehr positive Entwicklung. Andreas Ortwein führt den Verein schon seit mehr als zehn Jahren, hat Ruhe und Kontinuität reingebracht. Was getan wird, hat Hand und Fuß. Dabei kann sich jeder ausmalen, wie schwer es ist, über all die Zeit seine Linie sauber durchzuziehen", sagt Barczikowski. "Wenn’s irgendwie möglich ist, bin ich im Stadion. Eishockey ist in dieser Stadt immer ein Thema", sagt der Ex-Profi, der zwischenzeitlich auch zweimal als Coach aushalf und in die Nachwuchsarbeit integriert war. "Ich möchte meinen Teil beitragen, den Standort voranzubringen."

Von Assistenztrainer Harry Lange hatte Barczikowski sich kürzlich sogar überreden lassen, mit der Traditionsmannschaft auf’s Eis zu gehen. "Wahrscheinlich wollen sie mich für die Playoffs fitmachen", sagt der 57-Jährige augenzwinkernd.

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