EC Bad Nauheim

Der Kleinste ist der Größte: EC-Topscorer Dustin Sylvester im Interview

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Der EC Bad Nauheim eilt in der Deutschen Eishockey-Liga 2 von Sieg zu Sieg. Nach dem 9:5-Erfolg der Roten Teufel gegen Heilbronn spricht Dustin Sylvester über den Höhenflug.

Der Kleinste ist in diesen Tagen der Größte: Dustin Sylvester, nur 1,68 Meter groß, ist der Topscorer des EC Bad Nauheim. Und das seit Wochen schon. Seit dem 13. Spieltag trägt der Kanadier den Goldhelm der Roten Teufel. Mit 17 Toren und 34 Vorlagen ist der 30-Jährige inzwischen unter den Top-Ten-Scorern der Deutschen Eishockey-Liga 2 zu finden. Beim 9:5-Erfolg gegen Heilbronn am Sonntag gewann Sylvester mehr als 60 Prozent seiner Bullys, traf zum 3:1-Zwischenstand und konnte zwei weitere Tore auflegen. Nach der Schlusssirene hat die WZ mit Sylvester gsrpochen.

Dustin Sylvester, im dritten Saisonduell konnte Heilbronn zum ersten Mal bezwungen werden. Was hat diesmal den Unterschied gemacht?

Dustin Sylvester: Das Skating. Wir waren sehr viel in Bewegung. Die Jungs haben hart gearbeitet. In den zweiten 30 Minuten haben wir etwas nachgelassen, und Heilbronn ist rangekommen. Aber wir sind jederzeit im Spiel geblieben.

Bad Nauheim ist - mit Blick auf die vergangenen 30 (!) Spiele - das formstärkste Team der DEL 2. Was macht die Mannschaft gerade seit der Länderspielpause so stark?

Sylvester: Wir spielen als Mannschaft. Jeder arbeitet für den anderen mit. Wir müssen uns sicher noch an der einen oder anderen Stelle in unserer Verhalten in der defensiven Zone verbessern. Aber, ja: Es läuft einfach.

Momentan läuft es sogar auswärts . . .

Sylvester (lacht): Ja, wenn es erstmal in die richtige Richtung läuft, dann offenbar auch auswärts. Wir dürfen uns jetzt nicht ablenken lassen, sondern müssen einfach weiterhin das tun, was uns in den vergangenen Wochen ausgezeichnet hat

Haben Sie in den vergangenen Jahren eine vergleichbare Serie als Spieler erlebt?

Sylvester: Nein. Wir haben da etwas sehr Gutes zum Laufen gebracht. Aber wir sollten jetzt nicht zu weit denken, sondern weiter von Spiel zu Spiel blicken. Wir haben schließlich noch immer ein Viertel der Hauptrunde zu absolvieren, in dem wir um unsere Platzierung kämpfen müssen.

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