Individuelle Schnitzer

  • VonTim Hess
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In der vorgezogenen DEL 2-Partie vom 50. Spieltag zeigten die Wetterauer in der Sparkassen-Arena in Kaufbeuren phasenweise eine passable Vorstellung, nutzten aber gute Gelegenheiten nicht und gerieten durch individuelle Schnitzer auf die Verliererstraße. Trotz eines erneut positiven Schussverhältnisses unterlag die Mannschaft von Trainer Petri Kujala am Dienstagabend im Ostallgäu mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) und verlor weiteren Boden im Rennen um einen Platz in den Pre-Playoffs. Topscorer Andreas Pauli schied nach einem Check gegen den Kopf verletzt aus und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

In der vorgezogenen DEL 2-Partie vom 50. Spieltag zeigten die Wetterauer in der Sparkassen-Arena in Kaufbeuren phasenweise eine passable Vorstellung, nutzten aber gute Gelegenheiten nicht und gerieten durch individuelle Schnitzer auf die Verliererstraße. Trotz eines erneut positiven Schussverhältnisses unterlag die Mannschaft von Trainer Petri Kujala am Dienstagabend im Ostallgäu mit 2:3 (1:0, 0:2, 1:1) und verlor weiteren Boden im Rennen um einen Platz in den Pre-Playoffs. Topscorer Andreas Pauli schied nach einem Check gegen den Kopf verletzt aus und wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Auf Bad Nauheimer Seite blieb gestern der Schwede Joel Johansson als überzähliger Kontingentspieler auf der Tribüne. Im Angriff rückte Dominik Meisinger in eine Reihe mit Nick Dineen und Dusan Frosch, dafür agierte Goldhelm Andreas Pauli neben Harry Lange und Diego Hofland. Vor etwa 30 mitgereisten EC-Fans starteten die Gäste mit Chancen für Marcus Götz und Charlie Sarault, mussten dann aber nach Strafen gegen Tom Pauker und Diego Hofland neun Sekunden in 3:5-Unterzahl überstehen.

Nachdem Mikko Rämö gegen Branden Gracel (7.) klasse pariert hatte, verletzte sich Pauli nach einem harten Einsteigen von Sebastian Osterloh an der Bande. »Der Andi klagt über Kopfschmerzen und Übelkeit. Das Spiel ist für ihn zu Ende«, berichtete Geschäftsstellenleiter Mathias Baldys aus der Kabine. Für die verdiente Führung der Kurstädter sorgte Eugen Alanov aus der Drehung (13.). In Überzahl vor und nach der ersten Drittelsirene versäumten es die Roten Teufel die Führung auszubauen.

Binnen drei Minuten drehte der ESV Kaufbeuren das Resultat. Zunächst hatte Rämö das Nachsehen beim verdeckten Schuss von Michael Fröhlich (28.), dann nutzte der Kaufbeurer Stürmer ein Missverständnis in der EC-Defensive, steuerte alleine auf den Kasten von Nauheims finnischen Schlussmann zu, umkurvte Rämö und erzielte eiskalt das 2:1 (31.). Kapitän Nick Dineen beim EC und Branden Gracel bei den Gastgebern scheiterten in der Folge am Torgestänge.

Im Schlussabschnitt hielt Rämö gegen Karevaara (48.), war danach allerdings geschlagen, als ausgerechnet der Ex-Nauheimer Daniel Oppolzer den Puck in Überzahl irgendwie im Netz unterbrachte. Sami Blomqvist, die Nachverpflichtung der Wertachstädter, hätte den Sack zumachen können (51.), Rämö blieb jedoch in diesem Duell der Sieger.

Die Rot-Weißen konnten Keeper Stefan Vajs jetzt nur selten in Verlegenheit bringen, zu durchsichtig und harmlos blieben die Angriffsaktionen der Hessen. Petri Kujalas Timeout vier Minuten vor dem Ende und fast zwei Minuten mit sechs gegen fünf Feldspielern – nachdem Rämö sein Tor verlassen hatte – brachten lediglich Ergebniskosmetik durch den Kanadier Sarault 25 Sekunden vor Schluss.

Kaufbeuren: Vajs – Osterloh, Haase, Schütz, Woidtke – Fröhlich, Laaksonen, Schmidle, Blomqvist, Gracel, Karevaara, Oppolzer, Thomas, Kiefersauer, Wolter, Schäffler, Schmidpeter.

Bad Nauheim: Rämö – Kranjc, Gerstung, Götz, Mannes, Ketter, Slaton, Kohl – Meisinger, Dineen, Frosch, Alanov, Sarault, Krestan, Pauli, Lange, Hofland, Erk, Lascheit, Pauker. – Steno: Tore: 0:1 (13.) Alanov (Sarault, Krestan), 1:1 (28.) Fröhlich (Woidtke, Schmidle), 2:1 (31.) Fröhlich, 3:1 (49.) Oppolzer (Blomqvist, Schütz – 5-4), 3:2 (60.) Sarault (Krestan, Alanov). – SR: Ralph Bidoul. – Strafen: Kaufbeuren 6, Bad Nauheim 12. – Zuschauer: 1383.

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