Rote Teufel

Gipfeltreffen: Wie das DNL2-Team Weißwasser erstmals schlagen will

  • Michael Nickolaus
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Zweimal haben die Roten Teufel Bad Nauheim Tabellenführer ES Weißwasser in dieser DNL2-Saison in die Verlängerung zwingen können. Am Wochenende soll der erste Sieg eingefahren werden.

Die Zahlen sprechen für sich. 30 Spiele, nur eine Niederlage. Eine Tordifferenz von plus 157. ES Weißwasser bewegt sich innerhalb der Deutschen Nachwuchs-Liga 2 quasi in einer eigenen Welt. Die Roten Teufel Bad Nauheim hatten die Jung-Füchse aus der Lausitz in gleich zwei der bislang vier Saison-Duelle am Rande einer Niederlage; unterlagen jeweils erst nach Verlängerung. Am Samstag (17.45 Uhr) und Sonntag (12.15 Uhr) trifft die Mannschaft von Daniel Heinrizi nun zweimal im Colonel-knight-Stadion auf den Tabellenführer. Und im Kampf um Platz zwei, der zu Relegationsspielen mit zwei Klubs aus Süden sowie zwei Mannschaften aus der DNL berechtigt, zählt für die Hessen in einem dichten Tabellenmittelfeld jeder Punkt. Im WZ-Gespräch zeigt sich Trainer Daniel Heinrizi sehr zuversichtlich, den Spitzenreiter endlich einmal bezwingen zu können.

Daniel Heinrizi, warum klappt’s am Wochenende mit einem Sieg?

Daniel Heinrizi: Weil wir die Füchse in der dritten Saison nun endlich einmal schlagen wollen. Wir haben uns Spiel für Spiel angenähert und zuletzt in Overtime verloren. Jetzt sind die Jungs heiß. Wir haben fokussiert trainiert und die Reihen etwas umgestellt und dadurch zuletzt mehr Offensivkraft erreicht. Wenn wir körperlich dagegen halten, glaube ich, dass wir die schlagen

Warum ist Platz zwei so wichtig?

Heinrizi: Wir wollen an der Relegation zur DNL teilnehmen. Das Ziel haben die Jungs selbst definiert, und dafür arbeiten sie in jedem Training. Und da wäre es natürlich schön, wenn wir das erreichen können, nachdem wir knapp gescheitert waren.

Wie fällt das Zwischenfazit nach rund Dreiviertel der Saison aus?

Heinrizi: Weißwasser marschiert vorneweg; auch dank der Unterstützung von Spielern aus Berlin und Hamburg. Dahinter liegen in der Tabelle vier Standorte eng beeinander. Kassel, das aktuell etwas schwächelt, Essen, das viele Spieler aus Düsseldorf und Iserlohn bekommt, Chemnitz in Gemeinschsft mit Crimmitschau und Erfurt, und wir. Das war so zu erwarten; gerade die Stellung von Weißwasser dank des Sportinternats. Schon im Vorjahr die Plätze zwei und fünf umkämpft. Wir waren Dritter und wollen einen Platz nach oben rücken.

Was wird den Kampf letztlich entscheiden? Warum wird Bad Nauheim Zweiter?

Heinrizi: Weil wir uns körperlich dank des Krafttrainings unter Marc Lubetzki verbessert haben. Im Defensivverhalten sind wir durch unsere Robustheit stärker. Das kann den Unterschied ausmachen, wenn wir unseren Scoring-Touch beibehalten. Damit tun wir uns oft schwer, gerade gegen schwächere Gegner.

Sehen Sie die Weißwasser-Spiele als Schlüssel-Wochenende an?

Heinrizi: Nein. Aber wir könnten uns eine sehr komfortable Position erspielen, wenn wir eines oder vielleicht sogar beide Spiele gewinnen.

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