EC Bad Nauheim

4:1 gegen Weißwasser - EC Bad Nauheim zurück in der Spur

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Der EC Bad Nauheim ist wieder zurück in der Spur. Mit einem souveränen 4:1-Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse distanzieren die Roten Teufel den direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz.

Der EC Bad Nauheim ist wieder zurück in der Spur. Mit einem souveränen 4:1(1:0;2:1;1:0)-Heimsieg gegen die Lausitzer Füchse distanzierten die Roten Teufel den direkten Konkurrenten um einen Playoff-Platz auf neun Punkte. Von einem Leckerbissen war die Partie aber weit entfernt. "Es war viel Krampf, wenig Spielfluss. Aber wir haben das gut gemacht", sagte EC-Trainer Petri Kujala nach dem Spiel.

Er meinte damit vor allem seine Defensive. Dort stand auch wieder der etamäßige Abwehrmann Eric Meland, der aufgrund des Einsatzes von Leon Niederberger in der Topreihe von Kujala in die Verteidigung zurückgezogen wurde. Der EC agierte nach dem 4:6 in Bayreuth am vergangenen Dienstag verhalten, wollte Konter der Gäste unbedingt vermeiden. Das gelang auch. Lediglich im Powerplay kam Weißwasser zu gefährlichen Abschlüssen, die EC-Torwart Felix Bick aber entschärfte. Den ersten folgenschweren Fehler gab es auf der Gegenseite.  

Zwei Minuten vor der ersten Pause trudelte die Scheibe aus dem Gewühl vor dem Tor genau auf die Kelle von EC-Kapitän Daniel Ketter, der mit seinem Schlagschuss den Weg ins Tor fand. Sein erstes Tor seit vier Monaten. Kurz darauf hatten Dennis Reimer und Leon Niederberger im Konter sogar die Chance auf das 2:0, jedoch kam Reimers Pass nicht bei seinem Kollegen an.

Mehr Mut im zweiten Abschnitt

Im zweiten Abschnitt spielten die Roten Teufel mit mehr Mut nach vorne. Die Tore bekamen sie aber weiterhin von den Füchsen serviert. Auch vor dem 2:0 war der Tabellenelfte beim Klärungsversuch nicht konsequent genug. Dennis Reimer hielt die Scheibe im gegnerischen Drittel und arbeitete diese ins Tor (26.) In der 38. Minute patzte Weißwasser abermals am eigenen Drittel: Andreas Pauli war frei durch und schob Franzreb die Scheibe durch die Beine (18.). Doch es ging nicht mit einem guten Gefühl in die Pause. Mit dem letzten Wechsel kam die Topreihe aufs Eis, die mit zwei Pässen ausgehebelt wurde. 11,3 Sekunden vor der zweiten Sirene verkürzte Jeff Hayes auf 1:3 aus Sicht der Füchse. "Das war vielleicht sogar ganz gut, danach waren wir wach für das Schlussdrittel", sagte Kujala.

Sylvester entscheidet Partie

Der EC verteidigte im letzten Abschnitt klug und hatte mit Bick den gewohnt sicheren Rückhalt. Er sollte nur noch in einer Situation geschlagen sein, doch Marius Erk kam rechtzeitig mit dem Stock vor den einschussbereiten Hayes. Der entscheidende Konter kam in der 52. Minute. Niederberger nahm sich viel Zeit, bis er das Zuspiel auf den einschussbereiten Cody Syvlester brachte. Nauheims Topscorer entschied die Partie mit seinem 22. Saisontor.  

Bad Nauheim: Bick - Meland, Slaton, Stiefenhofer, Mannes, Ketter, Erk, Pruden – Niederberger, Sylvester, Reimer, Livingston, McNamee, Krestan, Lange, Meisinger, Frosch, Pauli, Kolb, Bettahar.

Weißwasser: Franzreb - Bär, Owens, Mücke, Hoffmann, Adam, Kania – Bolarchinov, Eriksson, Ranta, Schmidt, Hayes, Jahnke, Tegkaev, Götz, Stöber.

Tore:

1:0 Ketter (18./Livingston, McNamee)

2:0 Reimer(25./Niederberger, Slaton)

3:0 Pauli (38./Meisinger, Niederberger)

3:1 Hayes (40./Eriksson, Owens)

4:1 Sylvester (52./Bettahar, Niederberger)  

Schiedsrichter: Kevin Salewski, Volker Westhaus

Strafminuten: Bad Nauheim 4, Weißwasser 4

Zuschauer: 1733

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