Eishockey

Ein ganzer Tag mit dem EC Bad Nauheim

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Es war noch früh am Morgen, als die Geschäftsstellenmitarbeiter des EC Bad Nauheim ihre Arbeit aufnahmen. Bereits um 7 Uhr ging es rund um das Colonel-Knight Stadion in Bad Nauheim mit den letzten Vorbereitungen für das große Stadionfest zur Saisoneröffnung los.

Es war noch früh am Morgen, als die Geschäftsstellenmitarbeiter des EC Bad Nauheim ihre Arbeit aufnahmen. Bereits um 7 Uhr ging es rund um das Colonel-Knight Stadion in Bad Nauheim mit den letzten Vorbereitungen für das große Stadionfest zur Saisoneröffnung los.

Geschäftsführer Andreas Ortwein war am Abend während des Spiels gegen den Herner EV die Müdigkeit anzusehen, dennoch war er hochzufrieden. Viele Sponsoren, Mitglieder aus den Nachwuchsmannschaften und auch die Profis hatten mit Ständen vor dem Stadion, der offiziellen Mannschaftsvorstellung der DEL 2-Mannschaft und einem öffentlichen Training unter Neu-Trainer Christof Kreutzer bereits am Vormittag für beste Unterhaltung gesorgt. Zu Letzterem hatten sich über 300 Fans eingefunden.

Trotz einiger Konkurrenzveranstaltungen in und um Bad Nauheim sei die Resonanz groß gewesen, so Ortwein, der am Abend bei kostenlosem Eintritt 2446 Fans in der Halle begrüßen durfte. Das größte Rätsel allerdings: Wie hatte er die gezählt? Am Ende war es egal, denn alle schienen rundherum zufrieden mit dem neuen Konzept zur Saisoneröffnung. Dieses habe laut Ortwein auch etliche Menschen angezogen, die sonst nicht im Stadion zu sehen seien. Das sei umso wichtiger, als dass er die Hütte zum Saisonauftakt am 14. September gegen die Kassel Huskies natürlich proppenvoll haben möchte – es ist schließlich Derby.

Besonders schön: Das Trikot des 2017 verstorbenen Ex-EC-Spielers Volker Lindenzweig mit der Nummer 21 und sämtlichen Unterschriften "seines" Teams aus der Saison 1994/95 ging bei einer Ebay-Versteigerung zugunsten von Lindenzweigs Unternehmen "myfreehome" für 446 Euro weg – und der Ersteigerer legte noch 54 Euro drauf, sodass vor Anpfiff 500 Euro an Lindenzweigs Mitstreiter übergeben werden konnten. Diese setzen sich wie der an ALS verstorbene Lindenzweig für Smart-Home-Lösungen ein, die eingeschränkten Menschen den Alltag erleichtern.

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