Daniel Stiefenhofer - hier bei seiner vorstellung in Bad Nauheim - spielt inzwischen für die Ravensburg Towerstars.
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Daniel Stiefenhofer - hier bei seiner vorstellung in Bad Nauheim - spielt inzwischen für die Ravensburg Towerstars.

Eishockey

Ex-Teufel Daniel Stiefenhofer: So geht's ihm bei seinem neuen Klub

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
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Ende Dezember ging es Holterdiepolter: Daniel Stiefenhofer ist vom EC Bad Nauheim zu den Ravensburg Towerstars gewechselt. Jetzt gibt’s ein Wiedersehen im Colonel-Knight-Stadion.

Daniel Stiefenhofer hatte zweieinhalb Jahre für den EC Bad Nauheim verteidigt. Er galt dank seiner Überzahl-Effizienz (15 Tore im Vorjahr) als "Powerplay-Monster", bekam von seinem Trainer Christof Kreutzer die Bezeichnung "deutsche Eiche". Zum Start der laufenden Saison verlor Stiefenhofer seine Rolle im Kader der Roten Teufel, ihn zog es Ende Dezember nach Ravensburg. Wenige Tage später traf der 27-Jährige gegen die Roten Teufel - ausgerechnet im Powerplay. Am Freitag gibt ein Wiedersehen in Bad Nauheim.

Daniel, haben Sie bei den Towerstars den Spaß am Eishockey wieder gefunden? Wie geht es Ihnen?

Ich habe mich sehr gut eingelebt und fühle mich richtig wohl. Mit Maxi Kolb, Kilian Keller und Andreas Driendl stehen noch drei weitere Füssener im Kader. Da ist man nicht ganz fremd. Eishockey macht mir persönlich gerade so richtig Spaß, und als Mannschaft sind wir mit einer richtig starken Leistung am Wochenende auch aus der Negativspirale ausgebrochen.

Ravensburg hatte man als Meister weiter oben in der Tabelle erwartet. Warum konnten die Erwartungen bislang nicht erfüllt werden?

Als ich kam, war der Kader deutlich kleiner, es gab viele Ausfälle. Jetzt haben wir ein komplettes Line-up, und das zeigt sich auch im Spiel. Wir haben deutlich mehr Intensität auf dem Eis. Natürlich haben wir auch viel miteinander geredet, und auch das hat Früchte getragen. Wir sind im Kommen.

Sie haben sich von Bad Nauheim im Guten getrennt, waren hier Sympathieträger. Mit welchen Gefühlen kommen Sie nun zurück?

Mit purer Vorfreude. Mein Wechsel ging doch ratz-fatz. Ich habe noch private Dinge in Bad Nauheim, werde also auch nach der Saison wiederkommen. Zu vielen Jungs und auch Freunden außerhalb des Stadions habe ich noch guten Kontakt. Ich freue mich, diese alle wiederzusehen. Aber ich stehe jetzt auf der anderen Seite und will mit Ravensburg gewinnen.

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