EC Bad Nauheim

Erstes Playoff-Heimspiel seit 2 Jahren: Ganz Bad Nauheim ist bereit für die Revanche

  • schließen

Der EC Bad Nauheim empfängt am Freitagabend (19.30 Uhr) im Playoff-Viertelfinale der DEL 2 den ESV Kaufbeuren zu Spiel zwei. Mit dabei: Eine optische Neuerung und ein volles Stadion.

Es ist der Tragödie zweiter Teil. Der EC Bad Nauheim empfängt am Freitagabend (19.30 Uhr) im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 den ESV Kaufbeuren zu Spiel zwei. Nach fast auf den Tag genau zwei Jahren – das letzte Playoff-Spiel ging am 18. März 2016 beim 3:2-Sieg gegen die Ravensburg Towerstars übers Eis – gibt es im Colonel-Knight-Stadion wieder die schönste Zeit der Saison zu sehen.  

Ausgangslage

Vor den Duellen mit den Allgäuern waren sich alle Experten schnell einig: Es wird eine lange Serie. Bei der 3:4-Niederlage nach Verlängerung am zurückliegenden Dienstag in Kaufbeuren hat sich die Erfüllung der Prophezeiung zumindest schon mal angedeutet. So bitter die Niederlage auch war, so motiviert sind Spieler und Fans nun vor dem zweiten Aufeinandertreffern. Der allgemeine Tenor bei den Fans der Roten Teufel: "Mund abputzen, am Freitag gleichen wir die Serie aus". "Die Jungs sind richtig heiß", sagt Matthias Baldys, sportlicher Leiter des EC. Bad Nauheim ist bereit für die Revanche.

+++ Lesen Sie auch: Der Spielbericht von Spiel 1: Schock in der Verlängerung +++

Kleinigkeiten

Dieses Wort fällt immer wieder, wenn die Verantwortlichen über die möglicherweise spielentscheidenden Dinge sprechen. Meistens ergänzt durch Worte wie Special Teams, Torhüter, Disziplin, Chancenverwertung. Es sind die Szenen, die im Anschluss häufig mit einem "hätte" diskutiert werden. Hätten die Roten Teufel den fliegenden Wechsel, der am Dienstag den 1:2-Anschlusstreffer ermöglichte, besser abgewickelt, hätte Cody Sylvester im Alleingang gegen Kaufbeurens Torwart Stefan Vajs kurz vor Schluss den Siegtreffer erzielt. All das ist nun, wo das erste nackte Ergebnis schon feststeht, nichts mehr wert. Es geht wieder von vorne los.  

+++ Lesen Sie auch: Wie die Roten Teufel mit der Auftakt-Niederlage umgehen +++

Also muss der EC erneut die kompakte Defensive des ESVK bearbeiten, von der Strafbank wegbleiben und die sich bietenden Chancen nutzen. "Wir müssen permanent alles richtig machen, die Fehlerquote so gering wie möglich halten. Und am Ende wird die Summe der Kleinigkeiten entscheiden", sagt Baldys.  

Personelle Situation

Fast unverändert. Garret Pruden stößt am Freitagabend dazu. Für EC-Coach Petri Kujala stehen demnach vier komplette Reiehn zur Verfügung.

Problemzone

Einzig das Powerplay, bis zur Verpflichtung von Marcel Brandt das große Manko beim EC, ist weiterhin nennenswert ausbaufähig. Häufig gelang es den Roten Teufeln in zwei Minuten Überzahl nicht, in die Formation zu kommen, geschweige denn für Torgefahr zu sorgen. Dass die Fähigkeiten vorhanden sind, für sehenswert herausgespielte Tore zu sorgen, wenn der Gegner einmal eingeschnürt ist, zeigte vor drei Tagen der Treffer von Radek Krestan zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung. Dazu muss sich der EC aber häufiger und schneller in der gegnerischen Zone festsetzen.

 

Tickets und Social Media

Über 3000 Karten wurden schon verkauft, für die Sitzplätze gibt es noch wenige Restkarten. Insgesamt rechnet der EC mit mindestens 3500 Fans. Wer die Partie nicht live im Stadion oder bei SpradeTV verfolgen kann, findet auf unserer Facebook-Seitealles Wichtige zum Spiel.  

Playoff-Trikot

Im Allgäu trugen die Roten Teufel noch das weiße Auswärts-Jersey. Am Freitagabend sind rot und schwarz die Farben des Tages. Der Endrunden-Ableger ist im Fanshop im CKS und im Online-Shop des EC Bad Nauheim für 69.90 Euro erhältlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare