EC Bad Nauheim

EC-Verteidiger Marius Erk: "Wussten, dass wir es können"

  • Michael Nickolaus
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Marius Erk spielt eine starke Runde. Der 21-Jährige hat den Übergang von der Oberliga in die DEL 2 gemeistert und ist beim EC Bad Nauheim die Entdeckung der Saison. - Wir haben nachgefragt.

Marius Erk, die Roten Teufel hatten in den vergangenen Wochen reichlich Kritik einstecken müssen. Wie fühlt sich da ein Sechs-Punkte-Wochenende an?

Marius Erk: Wir wussten ja alle, dass wir es können. Es war eben ein bisschen der Wurm drin. Wenn man jetzt für die Arbeit belohnt wird, dann fühlt sich ein Sechs-Punkte-Wochenende besser an als in einer Phase, in der es ohnehin läuft.

Die Mannschaft ist am Sonntag ganz anders aufgetreten als in den letzten Spielen. Hat der Sieg in Crimmitschau den entscheidenden Kick gegeben?

Erk: Klar. Ein Auswärtssieg gibt Auftrieb, gerade da Crimmitschau bislang ja eine gute Saison gespielt hat. Bei uns hat sich jeder reingehängt; an diesem Wochenende, wie auch schon in den Spielen zuvor. Da hatte es einfach nicht so geklappt. Jetzt war auch das Glück mal wieder auf unserer Seite, und die Scheiben sind reingegangen. Ich denke, wir haben beide Spiele verdient gewonnen.

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Die Zahl der Gegentore konnte drastisch reduziert werden. Was hat die Mannschaft anders gemacht?

Erk: Ich finde, jeder einzelne hat hart gearbeitet. Vom Torwart angefangen bis zu den Stürmern. Wir haben in beiden Spielen eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. In der Defensive muss eben jeder seine Aufgabe erfüllen und alles geben. Und dann kassieren wir auch weniger Gegentore.

Zuletzt wurde mit nur fünf Verteidigern gespielt. Wie lange geht das gut?

Erk: Das ist eine kleine Umstellung, man bekommt mehr Eiszeit. Wir sind alle austrainiert und haben eine gute Kondition. Da macht uns das nichts aus. (Foto: Archiv)

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