EC Bad Nauheim

EC-Stürmer James Livingston: "Es hat klick gemacht"

  • Michael Nickolaus
    vonMichael Nickolaus
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James Livingston beweist aktuell Scoringtouch. Sechs Treffer hat der Kanadier in den letzten sechs Spielen für den EC Bad Nauheim erzielt; beim Sieg gegen Kassel traf er in Unterzahl.

Sechs Tore und vier Vorlagen in den letzten sechs Spielen. Interner Bestwert in diesem Zeitraum, zusammen mit Mike Mc Namee. James Livingston, in den ersten 26 Hauptrunden-Spielen der emsige Arbeiter an der Seite von Topscorer Cody Sylvester, beweist aktuell den lange vermissten Scoringtouch. Es habe nun "klick gemacht", sagt der Kanadier nach dem Erfolg des Eishockey-Zweitligisten EC Bad Nauheim gegen die Kassel Huskies gegenüber der WZ-Redaktion. In Unterzahl hatte Livingston mit einer seiner unverwechselbaren Energieleistungen den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

Auffallend: Livingston ist noch ohne Powerplay-Treffer. Neun seiner zehn Tore hat er bei numerischer Ausgeglichenheit erzielt, ein Tor in Unterzahl.

James Livingston, die Mannschaft hat sich nach einem Tief in der ersten Dezember-Hälfte stabilisiert und auch bei Ihnen scheint der Knoten geplatzt. Wie haben Sie das Derby und Ihren Treffer erlebt?

James Livingston: Jeder Treffer, den man erzielt, ist etwas Aufregendes. Ein Tor vor dieser Kulisse hat natürlich noch mal einen anderen Stellenwert. Das macht es noch schöner. Wir lagen zurück, und dieses Tor hat uns wieder zurück in Position gebracht. Wir haben hart gekämpft über 63 Minuten und gehen nun als Sieger vom Eis.

Was hat den Unterschied ausgemacht?

Livingston: Wir hatten unseren Gameplan, an dem wir uns orientiert haben, haben hart gearbeitet. Das ist anfangs aufgegangen. Im zweiten Drittel hatten wir einige schlechte Spielzüge und den Puck zu leicht abgegeben. Darüber haben wir in der Pause gesprochen. Im letzten Abschnitt haben wir solche Szenen vermieden und uns damit die Chance bewahrt, das Spiel zu gewinnen.

Sie scheinen in der zweiten Reihe richtig aufzublühen . . .

Livingston: Ich hatte in der ersten Saisonhälfte einige Assists, aber ich habe die Tore nicht in dem Maß geschossen, wie ich mir das vorgestellt hatte. Jetzt haben wir etwas verändert, umgestellt und zwischen Mike Mc Namee und mir hat es klick gemacht. Es passt zusammen. Ich mag noch immer das Zusammenspiel mit Cody Sylvester, aber da es derzeit mit Mike läuft, machen wir auch so weiter.

Spiele in der Außenseiterrolle liegen der Mannschaft eher. Warum spielt es sich gegen Favoriten leichter?

Livingston: An einem Abend wie heute, wenn wir die Kulisse hinter uns haben und die Unterstützung unserer Fans auf dem Eis spüren, ist es schwer, nicht sein Bestes zu zeigen. Wir hatten unsere schwachen Momente im zweiten Drittel. Wir wussten, dass die Huskies scoren können, dass wir nicht allzu viel zulassen dürfen. Und letztlich haben wir aus unseren eigenen Möglichkeiten Kapital geschlagen.

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