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Der Kanadier Tyler Fiddler vom EC Bad Nauheim steht zur Wahl zum Spieler des Monats in der Deutschen Eishockey-Liga 2.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim will am Mittwochabend seine schwarze Kaufbeuren-Serie beenden

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Eishockey vor dem Tag der deutschen Einheit: Am Mittwochabend hat der EC Bad Nauheim das zweite von drei Heimspielen binnen einer Woche. Mit dem Gegner ist noch eine Rechnung offen.

Mittwoch Kaufbeuren, Freitag Kassel. Der Playoff-Halbfinal-Abonnent und der Derby-Rivale. Attraktiver geht’s kaum. Bad Nauheim freut sich auf zwei Top-Heimspiele binnen 48 Stunden (jeweils 19.30 Uhr), bevor die englische Woche in der Deutschen Eishockey-Liga 2 am Sonntag mit dem Spiel in Dresden ausklingt. "Gerade die Heimspiele geben uns die Chance, nach dem Wochenende vielleicht von einem wirklich guten Saisonstart sprechen zu können", sagt Christof Kreutzer, der Trainer der Roten Teufel. Allerdings: Die letzten acht (!) Spiele gegen die Allgäuer haben die Hessen allesamt verloren. "Das darf in den Köpfen keine Rolle spielen."

EC Bad Nauheim: Schrecksekunde beim Training am Dienstagmittag

Wie sind die Roten Teufel nach dem spielfreien Sonntag aufgestellt?Ein freier Sonntag während alle anderen spielen - ein ungewohntes Gefühl. Kreutzer selbst zog es beispielsweise nach Hause nach Düsseldorf. Matthias Baldys, der Sportliche Leiter, hat ein Trainer-Symposium in Berlin mit dem Besuch des Spiel der Eisbären gegen NHL-Klub Chicago Blackhawks verknüpft. Andere teilten auf der Onlineplattform Instagram ihre teils gemeinsamen Freizeit-Aktivitäten, sei’s im Fußball-Stadion, dem Restaurant oder auf der Bowling-Bahn. Die Kameradschaft stimmt. Am Montag wurde das Training wieder aufgenommen. Ohne die jungen Simon Gnyp und Maximilian Glötzl aus Köln. Mit einem der beiden Förderlizenz-Verteidiger ist aufgrund der personellen Situation beim DEL-Klub aus dem Rheinland wohl erst am Freitag zu rechnen.

Schrecksekunde am Dienstagmittag:Huba Sekesi wurde im Training vom Puck im Gesicht getroffen - und gleich von Teamarzt Murat Pak in der Zahnarztpraxis "Alte Musikschule" genäht. Zum Trainingsabschluss war Allrounder Sekesi bereits wieder im Stadion. Ein Einsatz sollte also nicht infrage stehen.

EC Bad Nauheim: Wiedersehen mit Verteidiger Garret Pruden

Was ist los in Kaufbeuren?Der ESVK - zuletzt dreimal im Halbfinale - hat den Saisonstart verpatzt. Fünf Punkte aus sechs Spielen, nur ein "Dreier" (gegen Bad Nauheim); das ist für inzwischen gehobenen Ansprüche des Playdown-Rivalen der Roten Teufel von 2014/15 zu wenig. Die Gründe sind vielfältig. Da ist zum einen das Verletzungspech. Mit Florin Ketterer, Jere Laaksonen und inzwischen auch Philipp De Paly, Alexander Thiel und Jonas Wolter fehlen teils Eckpfeiler im Kader. Zudem rufen hinter den Top-Spielern Sami Blomquist, Brandan Gracel oder auch Torwart Stefan Vajs einige der als Leistungsträger eingeplanten Spieler ihr Potenzial (noch) nicht ab. Anti Kerälä beispielsweise hat sich noch nicht als die erhoffte Alternative zu Laaksonen entpuppt.

Wiedersehen mit Garret Pruden:Das Eigengewächs der Roten Teufel wird am Mittwoch voraussichtlich im Kader des ESV Kaufbeuren stehen. Der Verteidiger, seit Sommer beim DEL-Klub Ingolstadt unter Vertrag, hatte am Wochenende schon im Allgäu die Abwehrformation ergänzt. Nach seinem Debüt an der Seite von Simon Mayr hatte sich der 20-Jährige selbstkritisch gezeigt. "Das war definitiv kein gutes Spiel von mir. Vielleicht wollte ich zu viel", sagt er gegenüber der Allgäuer Zeitung. Am Sonntag zeigte er sich an der Seite von Denis Pfaffengut verbessert. In Frankfurt unterlag der ESVK nach einer 2:0-Führung aber mit 2:3.

EC Bad Nauheim: Trainer Christof Kreutzer warnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen

Das sagt Trainer Christof Kreutzer vom EC Bad Nauheim:"Keiner sollte den Fehler machen, anhand der vielen Ausfälle des ESVK zu denken, dass der Gast leicht zu knacken sei. Kaufbeuren ist eine Mannschaft, die trotz der Ausfälle die Spiele zuletzt eng gehalten hat, die nie aufsteckt, mit sehr viel Herz spielt und eben auch eine enorme Qualität hat."

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