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Christof Kreutzer muss seine Powerplay-Formationen einmal mehr in der Saison umstellen-

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Nach dem Wochenende ist vor dem Nachholspiel beim EV Landshut

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Keine Pause für den EC Bad Nauheim. Nach dem Wochenende wartet am Dienstagabend das Nachholspiel bei Aufsteiger EV Landshut. Mit von der Partie könnte auch ein Neuzugang sein.

Beim 3:5 in Heilbronn am Freitag zwar Charakter gezeigt, aber die Tore zu spät gemacht, am Sonntag dann einen wichtigen 5:3-Heimsieg über die Lausitzer Füchse gefeiert - dennoch gibt es für den EC Bad Nauheim in der Deutschen Eishockey-Liga 2 keine Ruhepause. Bereits am Dienstagabend (19.30 Uhr) geht es mit dem Nachholspiel bei Aufsteiger EV Landshut weiter. Mit dabei könnte auch Neuzugang Jack Combs sein, den der Klub am Montag aus Reaktion auf die langfristigen Ausfälle der Kontingentspieler Tyler Fiddler, Cody Sylvester und Zach Hamill präsentiert hatte. 

EC Bad Nauheim: Am Wochenende Charakter gezeigt

Das Wochenende im Rückblick: "Ich hatte meinen Notizzettel mit den Formationen noch nie so voll geschrieben", sagt Kreutzer über den Freitagabend in Heilbronn. Den Bruch der Hand von Zach Hamill habe man schon als Laie vermuten können. Die Bestätigung lieferte ein Röntgenbild in der Nacht. Noch am Samstag wurde der Kanadier operiert. Eine Platte wurde eingesetzt. Angesichts der Ausfälle, der plötzlich fehlenden Tiefe im Kader und der permanenten Umstellungen in den Reihen, gerade in den Über- und Unterzahl-Formationen, hatten am Sonntag gegen Lausitz wohl die wenigsten einen Sieg erwartet; was neben der Kälte vielleicht die Zuschauerzahl erklärt. Nur das Heimspiel gegen Bayreuth im September war noch schlechter besucht. "Die Jungs, die gespielt haben, haben sich für ihre seit Wochen guten Leistungen belohnt und sich selbst bestätigt. Das freut mich natürlich", sagt Kreutzer. Dass es im Powerplay nicht läuft, habe jeder gesehen. "Aber jeder weiß, warum das so war." Gerade einmal zehn Minuten im Training am Samstag hätten die beiden Überzahl-Reihen gespielt. 

Das Nachholspiel im Landshut: Der EVL galt als typischer Neuling. Große Tradition, millionenschwere Sanierung der Spielstätte, Aufstiegs-Euphorie. Und – wenn man den einen oder anderen Namen im Kader liest – wirtschaftlich zweitliga-tauglich aufgestellt. Vom Meister kamen Robbie Czarnik und Matiheu Pompej, zuletzt wurde Jeff Hayes nachverpflichtet. Die Niederbayern sind – bei drei ausstehenden Nachholspielen – aber schon neun Punkte von einem Pre-Playoff-Platz entfernt. Axel Kammerer, der Trainer, erhält Rückendeckung von Geschäftsführer Ralf Hantschke. Der Coach könne nur herausholen, "was der Kader hergibt". Einige Spieler seien in der "DEL2 wohl aber überfordert", wird Hantschke in der Fachzeitung "Eishockey News" zitiert. In Bad Nauheim hatten die Roten Teufel kürzlich mit 2:1 gegen Landshut gewonnen. "Man darf aber nicht vergessen, welches Programm wir mit dem kleinen Kader zuletzt abgespult haben", sagt Kreutzer.

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