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Matthias Baldys, bislang Sportlicher Leiter beim EC Bad Nauheim, wechselt zu den Kölner Haien in die DEL.

EC Bad Nauheim

EC Bad Nauheim: Der Sportliche Leiter wechselt in die DEL

  • Michael Nickolaus
    VonMichael Nickolaus
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Matthias Baldys verlässt die Roten Teufeln nach 14 Jahren. Der Sportliche Leiter hat das Angebot eines Klubs der Deutschen Eishockey-Liga angenommen.

Der Dienstälteste geht. Matthias Baldys wird den Eishockey-Standort Bad Nauheim nach 14 Jahren verlassen. Den bisherigen Sportlichen Leiter der Roten Teufel zieht’s zu den Kölner Haien. Beim DEL-Klub wird er künftig als “Leiter Hockey Operations„ tätig sein.

EC Bad Nauheim: Verein will sich bei Suche nach Nachfolger Zeit lassen

“Bad Nauheim ist längst meine Heimat, und ich habe dem Klub sehr viel zu verdanken. Eine solche Chance bei einem solch renommierten Klub - das darf man sich auch nicht entgehen lassen„, sagt der 37-Jährige, der bis zu seinem Abschied Mitte Mai die Kaderplanungen zusammen mit Trainer Harry Lange und Geschäftsführer Andreas Ortwein vorantreiben wird. Bei der Suche nach einem Nachfolge, werde man sich Zeit lassen, heißt es seitens der Roten Teufel.

In Köln, wo die Haie die Playoffs im zweiten Jahr in Folge verpasst haben, wird Matthias Baldys Chefcoach Uwe Krupp, dem früheren NHL-Spieler und späteren Bundestrainer in den Bereichen Scouting, Organisation und Videoanalyse unterstützen und diesem administrativ zuarbeiten. Nach der Trennung von Sportdirektor Mark Mahon war Krupp in den vergangenen eineinhalb Jahren in Mehrfachfunktion tätig gewesen. “Ich hatte in Bad Nauheim eine Chance bekommen, die ich sehr gewissenhaft angenommen habe. Zugleich freue ich mich nun aber auch auf ein neues Umfeld, auf neuen Input„, sagt Baldys gegenüber unserer Redaktion. “Der EC hat mich geprägt, und ich denke, ebenso habe auch ich den EC mitgestaltet.„

EC Bad Nauheim: Vom Sportwissenschaftler und Eishockey-Profi zum Sportlichen Leiter

Im Sommer 2007 war Baldys, der in Köln den Nachwuchs durchlaufen und an der dortigen Sporthochschule das Diplom für Sportwissenschaften absolviert hatte, von Regionalliga-Meister Herne zum Oberliga-Mitaufsteiger in die Wetterau gewechselt. Auf dem Höhepunkt seiner Laufbahn, mit dem Titelgewinn 2013, beendete Baldys seine aktive Karriere. Paralell zur Leitung der Geschäftsstelle engagierte er sich im Nachwuchs, übernahm später den Bereich Marketing und rückte schließlich ins Teammanagement, wo er an der sportlichen Ausrichtung maßgeblich beteiligt war. Beim Hessischen Eishockey-Verband ist er zudem Vorsitzende für den Bereich Mitte.

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